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Donnerstag, 25. April 2024

Bundespolizeidirektion München: Aluminiumballon bremst S-Bahnverkehr / Offener Bruch nach Sturz

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München (ots) –

Am Samstag (9. Dezember) kam ein Aluminiumballon im Hauptbahnhof in die Oberleitung und sorgte für einen Lichtbogenüberschlag mit Brandalarm. Ein 59-Jähriger, der im Ostbahnhof in eine Rangelei verwickelt war, erlitt bei einem Sturz einen offenen Bruch am Bein.

Aluminiumballon:

Kurz vor 1 Uhr geriet am Gleis 1 des S-Bahnsteiges im Tiefgeschoss des Hauptbahnhofes München ein aluminiumbeschichteter Heliumballon mit der Oberleitung in Kontakt. Durch eine explosionsartige Umsetzung eines Lichtbogens wurde ein ca. 20 x 20 cm großes Betonstück aus der Decke herausgelöst und fiel in den Gleisbereich.
Die Oberleitung wurde nicht beschädigt. Die S-Bahnen konnten nach kurzem Einsatz der Feuerwehr zwecks vermeintlicher Brandauslösung weiterfahren. Reisende, die sich am S-Bahnsteig befanden, wurden nicht verletzt. Kurzzeitig war der angrenzende Durchgang zur U-Bahn und dessen Bahnsteig sowie das Zwischengeschoss für mögliche Einsatzmaßnahmen geräumt worden.
Der Besitzer des Ballons konnte nicht festgestellt werden. Ermittlungen wegen Störung öffentlicher Betriebe wurden eingeleitet. Weitergehende Reparaturarbeiten waren weder an der Oberleitung noch im Deckenbereich notwendig.

Bundespolizei und Deutsche Bahn AG warnen vor der Mitnahme aluminiumbeschichteter Ballone in Bahnhöfe und insbesondere in Haltepunkte des S-Bahn-Stammstreckentunnels und weisen darauf hin, dass die Mitnahme in befülltem Zustand verboten ist! Immer wieder verursachen Alu-Ballone Kurzschlüsse im Stromnetz der S-Bahn. Dadurch werden Reisende gefährdet und der Bahnverkehr kann zum Teil erheblich beeinträchtigt werden.
Hierzu nachfolgender Link eines Erklärvideos der DB AG: https://www.s-bahn-muenchen.de/service/erklaervideo/luftballon

Offener Bruch:

Gegen 3 Uhr kam es im Ostbahnhof München zu einer schwerwiegenden Verletzung mit offenen Bruch am Bein.
Ein 31-jähriger Ukrainer lag schlafend am Boden des Haupteinganges, als ein 59-jähriger Deutscher zu ihm trat und mit Fußtritten zu wecken versuchte. Aufgrund des offensichtlich hohen Alkoholisierungsgrades zeigte der Wohnsitzlose keinerlei Reaktion. Ein unbekannter Unbeteiligter ging dazwischen und versuchte den Mann aus Ramersdorf von weiteren Tritten abzuhalten. Dabei kam es zwischen beiden zu einem leichten Gerangel, in dessen Folge der 59-Jährige wegrutschte und ohne direkten Kontakt zu Boden stürzte. Dabei zog sich der Rammersdorfer einen offenen Bruch am Sprunggelenk zu. Er wurde zur medizinischen Versorgung durch den Rettungsdienst in ein Münchner Klinikum verbracht.
Gegen den bislang Unbekannten wurde von der Bundespolizei ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.

Das anhängende Symbolbild kann zu redaktionellen Zwecken mit dem Zusatz „Bundespolizei“ im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung verwendet werden.

Rückfragen bitte an:

Wolfgang Hauner
Bundespolizeiinspektion München
Denisstraße 1 – 80335 München
Telefon: 089 515 550 1102
E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die
polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der
Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit
über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Zum
räumlichen Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München
gehören drei der vier größten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben
der Landeshauptstadt und dem Landkreis München die benachbarten
Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding,
Freising, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg.

Sie finden unsere Wache im Münchner Hauptbahnhof unmittelbar neben
Gleis 26. Das Revier befindet sich im Ostbahnhof in München und der
Dienstsitz für die nichtoperativen Bereiche mit dem Ermittlungsdienst
befindet sich in der Denisstraße 1, rund 700m fußläufig vom
Hauptbahnhof entfernt. Zudem gibt es Diensträume in Pasing und
Freising.

Telefonisch sind wir rund um die Uhr unter 089 / 515550 – 1111 zu
erreichen. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

Original-Content von: Bundespolizeidirektion München, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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