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Montag, 22. Juli 2024

Bundespolizeidirektion München: Busreisende ohne Tickets und gültige Papiere/ Bundespolizei ermittelt gegen Busfahrer

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Lindau (ots) –

Am Donnerstagmorgen (17. August) hat die Bundespolizei am Grenzübergang Hörbranz (BAB 96) in einem Fernreisebus fünf syrische Migranten ohne gültige Reisedokumente festgestellt. Neben dem Familienvater wird auch der Busfahrer der Schleusung beschuldigt. Er soll für die unerlaubte Mitnahme der Migranten Geld erhalten haben.

Lindauer Bundespolizisten stellten bei der Kontrolle fünf syrische Fernbusinsassen fest, die nicht über die notwendigen Reisedokumente verfügten. Die Migranten waren lediglich im Besitz bulgarischer Flüchtlingspässe
Bei den Syrern handelte es sich um einen 32-jährigen Familienvater, seine 22-jährige Frau sowie den zweijährigen Sohn. Außerdem reisten die Schwester und die Mutter des Mannes mit. Onlinetickets konnte der Familienvater, der Organisator der Reise, jedoch nicht vorzeigen.
Angeblich war die Familie zuvor von Athen nach Mailand geflogen, um dann für einen fünftägigen Besuch nach Frankfurt am Main weiterzureisen.
Am Mailänder Busbahnhof hatte der 32-Jährige für die Busfahrt angeblich 700 Euro an einen Unbekannten gezahlt. Dieser Mann hatte sich daraufhin für die Mitnahme der Familie an den Busfahrer gewandt und ihm hierfür 100 Euro gezahlt. Ersten Ermittlungen zufolge hatte der Fahrer die Familie zusteigen lassen, obwohl diese gar nicht über die Tickets verfügten.

Die Bundespolizisten zeigten die strafmündigen Migranten wegen versuchter unerlaubter Einreise an. Der Familienvater erhielt außerdem eine Anzeige wegen versuchten Einschleusens von Ausländern. Die Beamten wiesen die syrische Familie am Donnerstagabend nach Österreich zurück.
Auch der 44-jährige Busfahrer muss sich nun wegen versuchten Einschleusens von Ausländern verantworten. Der Rumäne musste auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Kempten eine Sicherheitsleistung in Höhe von 300 Euro hinterlegen und konnte anschließend wieder entlassen werden.

Rückfragen bitte an:

Sabine Dittmann
Bundespolizeiinspektion Kempten
Kaufbeurer Straße 80 | 87437 Kempten
Pressestelle
Telefon: 0831 / 540 798-1010
E-Mail: [email protected]

Die Bundespolizeiinspektion Kempten schützt mit ihren Revieren
Weilheim und Lindau auf 220 Grenzkilometern zwischen Bodensee und
Ammergebirge die Schengen-Binnengrenze zu Österreich, um
grenzüberschreitende Kriminalität und irreguläre Migration zu
verhindern.

Zudem sorgen die Bundespolizisten auf 560 Streckenkilometern und 91
Bahnhöfen für die Sicherheit des Bahnverkehrs und der Reisenden.

Der Zuständigkeitsbereich erstreckt sich auf die Landkreise Landsberg
am Lech, Lindau, Ober-, Ost-, Unterallgäu und Weilheim-Schongau,
sowie die kreisfreien Städte Kaufbeuren, Kempten und Memmingen.

Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

Original-Content von: Bundespolizeidirektion München, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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