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Dienstag, 31. Januar 2023

Bundespolizeidirektion München: Der dritte Versuch endet in Zurückweisungshaft/ Bundespolizei vereitelt Schleusung

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Füssen (ots) –

Am Mittwoch (4. Januar) hat die Bundespolizei am Grenztunnel Füssen (BAB 7) einen mutmaßlichen Schleuser ertappt. Der türkische Staatsangehörige hatte versucht, zwei ausweislose Landsleute unerlaubt nach Deutschland zu bringen. Für die beiden Mitfahrer endete ihr dritter unerlaubter Einreiseversuch nun in Haft.

Kemptener Bundespolizisten kontrollierten in der Nacht auf Mittwoch einen mit drei türkischen Männern besetzten Pkw mit deutscher Zulassung. Der 30-jährige Fahrer wies sich mit seinem türkischen Reisepass und seiner deutschen Aufenthaltserlaubnis aus. Die beiden Mitreisenden waren hingegen ausweislos.
Die Bundespolizisten fanden bei der Durchsuchung des Autos mehrere auf die beiden Mitfahrer ausgestellte Dokumente der Bundespolizeiinspektion Freilassing sowie des österreichischen Bundesamtes für Fremdenwesen und Asyl. Die Beamten ermittelten, dass die beiden Migranten bereits am Vortag (3. Dezember) zweimal versucht hatten, unerlaubt ins Bundesgebiet einzureisen und daraufhin durch die Freilassinger Bundespolizei nach Österreich zurückgewiesen worden waren. Weiterhin recherchierten die Polizisten, dass die beiden Ausweislosen bereits in Kroatien registriert worden waren.
Eigenen Angaben zufolge hatte der 30-Jährige seinen türkischen Reisepass bereits in Bosnien entsorgt. Der 29-Jährige gab an, seinen Pass in Kroatien verloren zu haben.

Der Fahrer, der sich seit 2016 in Deutschland aufhält, muss sich nun wegen versuchten Einschleusens von Ausländern verantworten. Zudem informierten die Bundespolizisten die zuständige Ausländerbehörde des Mannes über den Sachverhalt. Der in Baden-Württemberg wohnhafte Beschuldigte konnte später auf freien Fuß entlassen werden.
Die Beamten zeigten die beiden mutmaßlich Geschleusten wegen versuchter unerlaubter Einreise an und führten sie am Donnerstag dem Richter beim Amtsgericht Kempten vor. Die Polizisten lieferten die beiden Migranten anschließend in die Abschiebehafteinrichtung Hof beziehungsweise Pforzheim ein.

Rückfragen bitte an:

Sabine Dittmann
Bundespolizeiinspektion Kempten
Kaufbeurer Straße 80 | 87437 Kempten
Pressestelle
Telefon: 0831 / 540 798-1010
E-Mail: bpoli.kempten.presse@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Kempten schützt mit ihren Revieren
Weilheim und Lindau auf 220 Grenzkilometern zwischen Bodensee und
Ammergebirge die Schengen-Binnengrenze zu Österreich, um
grenzüberschreitende Kriminalität und irreguläre Migration zu
verhindern.

Zudem sorgen die Bundespolizisten auf 560 Streckenkilometern und 91
Bahnhöfen für die Sicherheit des Bahnverkehrs und der Reisenden.

Der Zuständigkeitsbereich erstreckt sich auf die Landkreise Landsberg
am Lech, Lindau, Ober-, Ost-, Unterallgäu und Weilheim-Schongau,
sowie die kreisfreien Städte Kaufbeuren, Kempten und Memmingen.

Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

Original-Content von: Bundespolizeidirektion München, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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