3.1 C
München
Samstag, 22. Juni 2024

Bundespolizeidirektion München: Gefährliche Fahrt mit Güterzug / Von Bremen nach München auf Güterwaggon

Top Neuigkeiten

München (ots) –

Am Mittwochmittag (7. Juni) erreichte die Bundespolizeiinspektion München die Mitteilung über eine Rauchentwicklung an einem Güterzug. Rauch konnte die eingesetzte Streife nicht entdecken, dafür zwei Frauen, die sich in der Wanne eines der Güterwaggons eingerichtet hatten.
Gegen 10:30 Uhr meldete die Notfallleitstelle der Deutsche Bahn AG eine Rauchentwicklung und Personensichtung an einem Güterzug im Bereich München Karlsfeld. Bei der Ankunft der Streife konnte kein Rauch festgestellt werden. Eine Rücksprache mit dem Lokführer des Zuges ergab, dass er ebenfalls keinen Rauch mehr wahrnehmen konnte, jedoch in der Wanne eines Waggons Personen entdeckt hatte. Bei der Nachschau konnten die Einsatzkräfte zwei Frauen, eine 27-jährige Spanierin und eine 32-jährige US-Amerikanerin, auf dem letzten Waggon feststellen, die sich dort scheinbar schon länger aufhielten.
In einer ersten Befragung gaben die „blinden Passagierinnen“ an, bereits am Vorabend gegen 21:10 Uhr in Bremen auf den Zug gestiegen zu sein und die ganze Strecke bis Karlsfeld auf dem Waggon verbracht zu haben. Davon zeugte auch ihr gänzlich von Bremsstaub und Schmutz bedeckter Körper. Ziel ihrer Reise war nach eigenen Angaben München.
Aufgrund des Einsatzes war die Strecke München-Treuchtlingen-Ingolstadt rund eine Stunde gesperrt. Es kam zu erheblichen Einschränkungen im Bahnbetriebsablauf. Die beiden Frauen, die in Deutschland keinen festen Wohnsitz haben, wurden nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß belassen. Gegen sie wird wegen Erschleichen von Leistungen ermittelt.
Die Bundespolizei warnt vor der Mitfahrt auf oder in Güterzügen. Es besteht Lebensgefahr!

Rückfragen bitte an:

Sina Dietsch
Pressestelle
Telefon: 089 515550-1103
E-Mail: presse.muenchen@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de

Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die
polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der
Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit
über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Zum
räumlichen Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München
gehören drei der vier größten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben
der Landeshauptstadt und dem Landkreis München die benachbarten
Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding,
Freising, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg.

Sie finden unsere Wache im Münchner Hauptbahnhof unmittelbar neben
Gleis 26. Das Revier befindet sich im Ostbahnhof in München und der
Dienstsitz für die nichtoperativen Bereiche mit dem Ermittlungsdienst
befindet sich in der Denisstraße 1, rund 700m fußläufig vom
Hauptbahnhof entfernt. Zudem gibt es Diensträume in Pasing und
Freising.

Telefonisch sind wir rund um die Uhr unter 089 / 515550 – 1111 zu
erreichen. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

Original-Content von: Bundespolizeidirektion München, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

- Advertisement -spot_img
- Advertisement -spot_img

Neueste Artikel