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Donnerstag, 25. April 2024

Bundespolizeidirektion München: Gesuchter mutmaßlicher Einbrecher bei Grenzkontrollen gefasst / Gericht geht von Einreisen zum Zweck von Wohnungseinbruchsdiebstählen aus

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Rosenheim (ots) –

Die Bundespolizei hat Dienstagabend (25. April) am Bahnhof in Rosenheim einen mehrfach gesuchten mutmaßlichen Einbrecher gefasst. Der Mann wird dringend verdächtigt, im Jahr 2019 mehrere Wohnungseinbrüche in Hessen begangen zu haben. Dabei sollen jeweils Schmuck beziehungsweise Elektronikgegenstände im Wert zwischen rund 4.700 Euro und etwa 36.600 Euro erbeutet worden sein. Die Amtsgerichte in Frankfurt am Main sowie in Friedberg hatten Untersuchungshaft angeordnet.

Rosenheimer Bundespolizisten unterzogen den rumänischen Fahrgast bei Grenzkontrollen in einem Fernreisezug aus Italien einer Personalienüberprüfung. Wie sich herausstellte, ist der 31-Jährige aus polizeilicher Sicht kein Unbekannter. Er ist nicht nur wegen verschiedener Eigentumsdelikte vorbestraft, sondern wird auch wegen laufender Ermittlungen gesucht. Offenkundig hatte er sich ins Ausland abgesetzt, um sich einer weitergehenden Strafverfolgung zu entziehen. Laut richterlicher Einschätzung ist davon auszugehen, dass er zur Begehung von Wohnungseinbruchsdiebstählen zeitweise in die Bundesrepublik reist.

In Rosenheim sorgte die Bundespolizei dafür, dass der dringend Tatverdächtige seine Zugfahrt in Richtung München nicht fortsetzen konnte. Er wurde am Bahnhof verhaftet und in die örtliche Inspektion gebracht. Am Mittwochmorgen bestätigte das Rosenheimer Amtsgericht die vorgesehene Untersuchungshaft. Dem Rumänen steht im Fall einer Verurteilung voraussichtlich eine Freiheitsstrafe von nicht unter einem Jahr bevor. Die Bundespolizisten lieferten ihn in die Justizvollzugsanstalt Traunstein ein.

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Dr. Rainer Scharf
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Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der
Bundespolizeiinspektion Rosenheim, der das Bundespolizeirevier
Garmisch-Partenkirchen zugeordnet ist, erstreckt sich auf die
Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen
sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450
Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze
besonders gegen die grenzüberschreitende Kriminalität vor. In einem
etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen
Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von Ausländern
sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt
die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern
und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von
Bahnreisenden und Bahnanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie
über oben genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de
sowie unter www.twitter.com/bpol_by.

Original-Content von: Bundespolizeidirektion München, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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