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Samstag, 13. Juli 2024

Bundespolizeidirektion München: Gesuchter Schleuser verhaftet / Bundespolizei bringt Österreicher für mehrere Monate hinter Gitter

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Kiefersfelden / Rosenheim (ots) –

Am Dienstag (12. September) hat die Bundespolizei bei Grenzkontrollen an der A93 nahe Kiefersfelden einen gesuchten Schleuser gefasst. Der 38-Jährige war mit einem in Österreich zugelassenen Transporter in Richtung Rosenheim unterwegs. Er musste eine 149-tägige Freiheitsstrafe antreten.

Bei der Überprüfung der Personalien des österreichischen Staatsangehörigen stellte sich heraus, dass ihn die Münchner Staatsanwaltschaft mit einem Haftbefehl suchte. Demnach war dem gebürtigen Türken vom Amtsgericht in Miesbach im März dieses Jahres wegen Einschleusens von Ausländern die Zahlung einer Geldstrafe in Höhe von 3.100 Euro einschließlich Verfahrenskosten auferlegt worden. Seine Justizschulden hatte der in Tirol gemeldete Mann bislang jedoch nicht beglichen.

Die Bundespolizisten verhafteten den Österreicher und brachten ihn von der Kontrollstelle zunächst zur Rosenheimer Inspektion. Da er mangels finanzieller Möglichkeiten nicht in der Lage war, den geforderten Betrag zu zahlen, musste er die vom Gericht ersatzweise festgesetzte Freiheitsstrafe antreten. Er wurde für die Dauer von 149 Tagen in die Justizvollzugsanstalt Bernau eingeliefert.

Rückfragen bitte an:

Dr. Rainer Scharf
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Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der
Bundespolizeiinspektion Rosenheim, der das Bundespolizeirevier
Garmisch-Partenkirchen zugeordnet ist, erstreckt sich auf die
Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen
sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450
Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze
besonders gegen die grenzüberschreitende Kriminalität vor. In einem
etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen
Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von Ausländern
sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt
die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern
und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von
Bahnreisenden und Bahnanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie
über oben genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de
sowie unter www.twitter.com/bpol_by.

Original-Content von: Bundespolizeidirektion München, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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