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Donnerstag, 20. Juni 2024

Bundespolizeidirektion München: Körperverletzung im Hauptbahnhof: Bundespolizei ermittelt nach Beziehungsstreit wegen „Eifersuchtstat“

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München (ots) –

Am Donnerstagabend (11. August) entwickelte sich ein zunächst verbaler Beziehungsstreit zweier Frauen in eine handfeste körperliche Auseinandersetzung. Passanten schritten ein und trennten die miteinander Rangelnden.

Gegen 20:55 Uhr kam es am Querbahnsteig des Münchner Hauptbahnhofes, auf Höhe Gleis 21, zur Begegnung zweier Frauen. Eine bislang Unbekannte ging auf eine im Dienst befindliche 17-jährige Sicherheitsmitarbeiterin zu und suchte das Gespräch mit dieser. Hintergrund des späteren Streits soll eine sexuelle Interaktion der 17-Jährigen aus Unterschleißheim mit dem jetzigen Begleiter der Unbekannten gewesen sein.
In Folge beidseitiger verbaler Entgleisungen kam es zunächst zu Schlägen der Unbekannten gegen die 17-Jährige, die darin mündeten, dass diese zu Boden ging. Anschließend kam es zu weiteren Rangeleien beider. Umstehenden Passanten gelang es die beiden Frauen zu trennen. Die Unbekannte entfernte sich vor Eintreffen einer Streife der Bundespolizei.
Die 17-Jährige klagte über Schmerzen und saß in einem schockartigen Zustand am Boden. Nach ärztlicher Versorgung wurde sie vom Rettungsdienst in ein Klinikum transportiert, wo sie sich, zwecks 48-stündiger Beobachtung heute Morgen (12. August) noch befand.
Eine dubiose Rolle nimmt der 17-jährige, afghanische Begleiter der Unbekannten – nach bisherigem Ermittlungsstand – ein. Er will die Unbekannte nicht gekannt haben, obwohl er nach Zeugenaussagen mit ihr kam, ehe die Unbekannte „das Gespräch“ suchte. Die Ermittler gehen davon aus, dass beide seine Partnerinnen waren, die Ex und die Neue.
Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen Körperverletzung sowie Beleidigung eingeleitet.

Rückfragen bitte an:

Wolfgang Hauner
Bundespolizeiinspektion München
Denisstraße 1 – 80335 München
Telefon: 089 515 550 1102
E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die
polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der
Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit
über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Zum
räumlichen Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München
gehören drei der vier größten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben
der Landeshauptstadt und dem Landkreis München die benachbarten
Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding,
Freising, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg.

Sie finden unsere Wache im Münchner Hauptbahnhof unmittelbar neben
Gleis 26. Das Revier befindet sich im Ostbahnhof in München und der
Dienstsitz für die nichtoperativen Bereiche mit dem Ermittlungsdienst
befindet sich in der Denisstraße 1, rund 700m fußläufig vom
Hauptbahnhof entfernt. Zudem gibt es Diensträume in Pasing und
Freising.

Telefonisch sind wir rund um die Uhr unter 089 / 515550 – 1111 zu
erreichen. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

Original-Content von: Bundespolizeidirektion München, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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