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Donnerstag, 25. April 2024

Bundespolizeidirektion München: Sieben auf einen Streich/ Bundespolizei bringt gesuchten Iraner in Haft

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Weilheim/München (ots) –

Am Sonntagabend (25. Juni) hat die Bundespolizei mit der Kontrolle eines Mannes gleich sieben Fahndungstreffer gelandet. Der Iraner wurde mit drei Haftbefehlen und vier Aufenthaltsermittlungen von Münchener Behörden gesucht. Der ausweislose Migrant hielt sich zudem bereits seit über zweieinhalb Jahren unerlaubt in Deutschland auf.

Eine Streife der Weilheimer Bundespolizei kontrollierte in einem Regionalexpress einen iranischen Fahrgast. Hierzu konnte der Mann lediglich eine Krankenversichertenkarte vorlegen. Bei der anschließenden Fahndungsüberprüfung dieser Daten schlug der Fahndungscomputer gleich sieben Mal aufgrund von Ausschreibungen der Staatsanwaltschaften München I, II und der Stadtverwaltung München an.

Gegen den 45-Jährigen lagen zwei Untersuchungshaftbefehle wegen Diebstahls vor. Der Gesuchte soll jeweils Alkohol, Whiskey und Champagner, im Wert von fast 300 Euro aus Münchener Geschäften entwendet haben.
Zudem lag gegen den Iraner ein Sicherungshaftbefehl vor. Der Straftäter war demnach im August 2022 wegen Diebstahls in drei Fällen zu neun Monaten Freiheitsstrafe verurteilt worden, deren Vollstreckung für drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt wurde. Der Mann war daraufhin seinen Bewährungsauflagen, 100 Stunden gemeinnützige Leistungen zu erbringen, nicht nachgekommen.
Weiterhin wurde der Migrant von den Staatsanwaltschaften mit drei Aufenthaltsermittlungen wegen Diebstahls gesucht.
Eine weitere Aufenthaltsermittlung lag seitens der Landeshauptstadt München vor. Der Migrant war nicht mehr in seiner Aufnahmeeinrichtung, in der er gemeldet ist, aufgetaucht.

Die Bundespolizisten recherchierten, dass das Asylverfahren des Mannes bereits Ende 2020 negativ beschieden worden war und der Migrant damit ausreisepflichtig ist.
Der Iraner, der den deutschen Behörden unter sieben abweichenden Personalien bekannt ist, hatte außerdem seit 2021 bereits dreimal wegen Diebstahls in Haft gesessen.

Die Beamten führten den Mann am Montagvormittag beim Amtsgericht München vor. Von dort aus wurde der 45-Jährige in die Justizvollzugsanstalt Stadelheim überstellt.
Die Anzeigenbearbeitung in Bezug auf den unerlaubten Aufenthalt übernimmt die zuständige bayerische Landespolizei.

Rückfragen bitte an:

Sabine Dittmann
Bundespolizeiinspektion Kempten
Kaufbeurer Straße 80 | 87437 Kempten
Pressestelle
Telefon: 0831 / 540 798-1010
E-Mail: bpoli.kempten.presse@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Kempten schützt mit ihren Revieren
Weilheim und Lindau auf 220 Grenzkilometern zwischen Bodensee und
Ammergebirge die Schengen-Binnengrenze zu Österreich, um
grenzüberschreitende Kriminalität und irreguläre Migration zu
verhindern.

Zudem sorgen die Bundespolizisten auf 560 Streckenkilometern und 91
Bahnhöfen für die Sicherheit des Bahnverkehrs und der Reisenden.

Der Zuständigkeitsbereich erstreckt sich auf die Landkreise Landsberg
am Lech, Lindau, Ober-, Ost-, Unterallgäu und Weilheim-Schongau,
sowie die kreisfreien Städte Kaufbeuren, Kempten und Memmingen.

Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

Original-Content von: Bundespolizeidirektion München, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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