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Montag, 15. August 2022

Bundespolizeidirektion München: Vogel stoppt Regionalexpress / Maskenstreit eskaliert

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Freising / München (ots) –

Ein Vogel, der mit einer Regional-bahn touchierte, bremste am Mittwochabend (3. August) Zug und Fahrgäste für rund eine Stunde aus. Ermittlungen wegen Bedrohung und Nötigung nach Streit am Mittwochabend (3. August) um Masken-Tragepflicht im ÖPNV.

* Wegen eines möglichen Personenunfalls war die Bundespolizei kurz nach 22 Uhr zu einem auf freier Strecke zwischen Haltepunkt Marzling und Bahnhof Langenbach, Lkr. Freising, stehenden Regionalexpress gerufen worden. Der Triebfahrzeugführer des RE 57937 hatte zuerst einen Schatten wahrgenommen, dann einen Schlag verspürt. Er leitete eine Schnellbremsung ein. Keiner der elf Fahrgäste wurde verletzt; der Triebfahrzeugführer jedoch abgelöst.
Einsatzkräfte von Landes- und Bundespolizei (u.a. mit Helikopter) sowie der Deutschen Bahn AG und der Freiwilligen Feuerwehr Langenbach suchten daraufhin den Gleisbereich ab, da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass der RE mit einer Person kollidiert war. Dabei wurde ein toter Vogel neben dem Gleisbereich festgestellt, Aufgrund der Spurenlage am Triebfahrzeug sowie dem Auffindeort des toten Tieres, konnte davon ausgegangen werden, dass der Vogel Ursache des Schlages und der Wahrnehmung des Triebfahrzeugführers war.
Die Bahnstrecke München – Landshut war rund eine Stunde für den gesamten Bahnverkehr gesperrt, wodurch es zu Beeinträchtigungen kam.

* Gegen 20:40 Uhr wiesen Mitarbeiter der Deutsche Bahn Sicherheit in der S-Bahn (S2) eine unbekannte Frau darauf hin, dass in öffentlichen Verkehrsmitteln eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen ist.
Ein unbeteiligter, 38-jähriger Deutscher kam hinzu, mischte sich ein und beschimpfte einen der Bahn-Security. Er warf ihm vor, „lediglich seine Macht auszuüben und die Frau zu belästigen“ . Dann kam der 38-jährige Dachauer dem DB-Mitarbeiter immer näher, ballte seine Fäuste und drohte, ihn zu schlagen. Auch nach dem Ausstieg am S-Bahnhaltepunkt Obermenzing drohte er dem Security Schläge an. Zu Körperverletzungsdelikten kam es jedoch nicht. Die hinzugezogenen Bundespolizisten ermitteln gegen den 38-Jährigen wegen Bedrohung.

Rückfragen bitte an:

Wolfgang Hauner
Bundespolizeiinspektion München
Denisstraße 1 – 80335 München
Telefon: 089 515 550 1102
E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die
polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der
Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit
über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Zum
räumlichen Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München
gehören drei der vier größten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben
der Landeshauptstadt und dem Landkreis München die benachbarten
Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding,
Freising, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg.

Sie finden unsere Wache im Münchner Hauptbahnhof unmittelbar neben
Gleis 26. Das Revier befindet sich im Ostbahnhof in München und der
Dienstsitz für die nichtoperativen Bereiche mit dem Ermittlungsdienst
befindet sich in der Denisstraße 1, rund 700m fußläufig vom
Hauptbahnhof entfernt. Zudem gibt es Diensträume in Pasing und
Freising.

Telefonisch sind wir rund um die Uhr unter 089 / 515550 – 1111 zu
erreichen. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

Original-Content von: Bundespolizeidirektion München, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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