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Dienstag, 4. Oktober 2022

Bundespolizeidirektion München: Zeugenaufruf und Tätersuche

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München (ots) –

In der Pressemitteilung (Nr. 203/2022) wurde über eine „Platzwunde nach Bierflaschen-Attacke“ berichtet. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft München I sucht die Bundespolizei nun nach Zeugen des Vorfalls in der S-Bahn, sowie mit Lichtbildern nach den beiden Tatverdächtigen. Der Geschädigte erlitt erhebliche Gesichtsverletzungen.

Am Sonntag (18. September) kam es gegen 21:45 Uhr am Bahnsteig des S-Bahnhaltepunktes Westkreuz zu einer tätlichen Attacke von Unbekannten gegen einen 22-jährigen Deutschen. Nach aktuellem Ermittlungsstand war es in einer S8 – Richtung Herrsching, zwischen vier Männern zu verbalem Streit gekommen, der nach dem Ausstieg am Westkreuz am Bahnsteig eskalierte. Einer der beiden Unbekannten schlug dabei einem 22-jährigen Münchner mit einer mitgeführten Glasflasche auf den Kopf. Die Bierflasche zerbrach und der Angegriffene zog sich eine stark blutende Kopfwunde zu, die im Krankenhaus behandelt werden musste. Nach Auskünften behandelnder Ärzte erlitt der in München Lebende erhebliche Schnittverletzungen im Gesicht, die auch weitere chirurgische Eingriffe nach sich ziehen werden.

Die beiden Gesuchten waren gegen 21:30 Uhr im Hauptbahnhof in die S8 gestiegen. Die S-Bahn war gut gefüllt. Den Streit in der S-Bahn hatten mehrere Mitreisende mitbekommen und, wie die Auswertung der Videoaufzeichnung zeigt, dabei auch versucht die Streitenden zu trennen. Nach der Tat, die sich im Bereich des Aufzuges in der Mitte des Bahnsteiges am Westkreuz ereignete, flüchteten die beiden Tatverdächtigen mutmaßlich in Richtung Friedrichshafener Straße. Sie waren „normal“ gekleidet, während der Geschädigte und sein Begleiter Tracht trugen. Auf dem Weg zur S-Bahn hatte einer der
beiden Gesuchten auf Höhe des Servicepoints im Hauptbahnhof zudem eine junge Frau im Dirndl unsittlich berührt.

Einer der Tatverdächtigen hatte sich durch die zerbrochene Glasflasche nicht unerheblich an der Hand verletzt, könnte zurückliegend mit Pflaster oder Verband aufgefallen sein.
Die Gesuchten sprachen deutsch mit sogenannter „Slangsprache“ und fielen durch ihre sehr unterschiedliche Größe (Tatverdächtiger 1: ca. 185 cm, Tatverdächtiger 2: ca. 170 cm) auf. Der Tatverdächtige 1 trug zudem ein weißes Shirt mit großem „Jack-Jones-Aufdruck“ und schwarze Adidas-Schuhe mit weißer Sohle und weißer Kappe über den Zehen.

Die Bundespolizei ermittelt gegen die beiden Unbekannten wegen schwerer Körperverletzung und sucht im Auftrag der Staatsanwaltschaft mit Lichtbildern aus der S-Bahn nach ihnen.
Wer sachdienliche Angaben als Zeuge oder zu den Tatverdächtigen machen kann, wird gebeten sich unter der Rufnummer 089/515550-1111 an die Bundespolizeiinspektion München zu wenden.

Rückfragen bitte an:

Wolfgang Hauner
Bundespolizeiinspektion München
Denisstraße 1 – 80335 München
Telefon: 089 515 550 1102
E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die
polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der
Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit
über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Zum
räumlichen Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München
gehören drei der vier größten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben
der Landeshauptstadt und dem Landkreis München die benachbarten
Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding,
Freising, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg.

Sie finden unsere Wache im Münchner Hauptbahnhof unmittelbar neben
Gleis 26. Das Revier befindet sich im Ostbahnhof in München und der
Dienstsitz für die nichtoperativen Bereiche mit dem Ermittlungsdienst
befindet sich in der Denisstraße 1, rund 700m fußläufig vom
Hauptbahnhof entfernt. Zudem gibt es Diensträume in Pasing und
Freising.

Telefonisch sind wir rund um die Uhr unter 089 / 515550 – 1111 zu
erreichen. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

Original-Content von: Bundespolizeidirektion München, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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