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Mittwoch, 28. Februar 2024

Bundespolizeidirektion München: Zwei Haftbefehle und eine besondere „Gewahrsamnahme“

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Lindau (ots) –

Am vergangenen Wochenende (12. bis 14. Mai) hat die Bundespolizei am Grenzübergang Hörbranz (BAB 96) zwei Haftbefehle vollstreckt und dabei rund 3.300 Euro Justizschulden eingetrieben. Am Samstagvormittag hielt die Beamten zudem eine tierische „Gewahrsamnahme“ am Bahnhof Lindau-Insel auf Trab.

Lindauer Bundespolizisten kontrollierten am Sonntagmorgen (14. Mai) am Grenzübergang Hörbranz (BAB 96) die Insassen eines Fernbusses aus Turin. Bei der Überprüfung eines 30-jährigen Deutschen schlug der Fahndungscomputer an. Gegen den Busreisenden lag ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Stralsund wegen Hausfriedensbruchs in Tateinheit mit Sachbeschädigung und Beleidigung in vier Fällen vor. Der Gesuchte war den Justizbehörden fast 2.600 Euro schuldig geblieben. Da der Mann die Summe aufbringen konnte, durfte er anschließend die Weiterreise antreten.

Bereits am Freitagmorgen (12. Mai) hatten die Bundespolizisten einen Haftbefehl auf der BAB 96 vollstreckt. Ein ungarischer Fahrzeuginsasse wurde seit fast zwei Jahren von der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wegen versuchter Strafvereitelung gesucht. Der 30-Jährige konnte seine ausstehende Geldstrafe in Höhe von fast 1.700 Euro zahlen und damit ebenfalls eine Ersatzfreiheitsstrafe abwenden.

Ein ganz besonderer Fall hatte die Bundespolizisten am Samstagvormittag (13. Mai) beschäftigt. Laut einer Meldung der Notfallleitstelle der Deutschen Bahn AG sollte ein Schwan in die Oberleitung am Bahnhof Lindau-Insel geraten sein. Zwei Streifen nahmen sich des Falls an und veranlassten eine kurzzeitige Gleissperrung, da der Vogel auf Abwegen im Bahnbereich unterwegs war.
Sichtlich unbeeindruckt von den Polizisten und deren Anordnungen tat der Schwan seinen Unmut durch ausladende Gestik und lautstarke Äußerungen kund. Die Beamten konnten den tierischen Gleisläufer schließlich mit Hilfe einer Decke überwältigen und in Gewahrsam nehmen.
Nach einer kurzen Begutachtung durch einen Tierarzt konnte das Tier, welches sich in bester gesundheitlicher Verfassung befand, wieder in die Freiheit – abseits der Bahnanlagen – entlassen werden.

Rückfragen bitte an:

Sabine Dittmann
Bundespolizeiinspektion Kempten
Kaufbeurer Straße 80 | 87437 Kempten
Pressestelle
Telefon: 0831 / 540 798-1010
E-Mail: bpoli.kempten.presse@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Kempten schützt mit ihren Revieren
Weilheim und Lindau auf 220 Grenzkilometern zwischen Bodensee und
Ammergebirge die Schengen-Binnengrenze zu Österreich, um
grenzüberschreitende Kriminalität und irreguläre Migration zu
verhindern.

Zudem sorgen die Bundespolizisten auf 560 Streckenkilometern und 91
Bahnhöfen für die Sicherheit des Bahnverkehrs und der Reisenden.

Der Zuständigkeitsbereich erstreckt sich auf die Landkreise Landsberg
am Lech, Lindau, Ober-, Ost-, Unterallgäu und Weilheim-Schongau,
sowie die kreisfreien Städte Kaufbeuren, Kempten und Memmingen.

Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

Original-Content von: Bundespolizeidirektion München, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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