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Montag, 22. Juli 2024

Bundespolizeidirektion München: Lebensgefährlicher Gepäcktransport über die Gleise: Alkoholisierter 57-Jähriger im Glück

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München (ots) –

Am Sonntag (21. Mai) musste eine S-Bahn am S-Bahnhof Moosach eine Schnellbremsung einleiten, da sich ein 57-Jähriger im Gleisbereich befand und auch auf einen Achtungspfiff nicht reagierte.

Gegen 21:40 Uhr musste eine zum Flughafen verkehrende S-Bahn im Bereich des Haltepunktes Moosach eine Schnellbremsung einleiten. Eine im Gleis befindliche Person hatte auf einen Achtungspfiff nicht reagiert. Die S-Bahn kam rund 10 m vor dem im Gleis befindlichen Mann zum Stehen.

Ermittlungen der Bundespolizei ergaben, dass ein 57-jähriger Deutscher mehrfach die Gleise überquert hatte. Der offensichtlich Alkoholisierte, der einen Atemalkoholtest verweigerte, wollte „über die Gleise abkürzen“. Dabei wollte er „nur“ sein Gepäck „auf dem kürzesten Weg“ hin und her tragen.

Gegen den Waldkraiburger, der angab sechs Bier getrunken zu haben, ermittelt die Bundespolizei wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. In der schnell bremsenden S-Bahn wurde niemand verletzt. Der Triebfahrzeugführer und ein in Ausbildung befindlicher DB-Mitarbeiter, der sich ebenfalls im Führerstand befand, kamen mit dem Schrecken davon, setzten ihren Dienst fort.

Die Bundespolizei warnt eindringlich davor über die Gleise „abzukürzen“! Stets herrscht dabei Lebensgefahr!
Nicht jeder Fall endet so glimpflich wie der des 57-Jährigen.
Es besteht auch stets die Gefahr, dass sich in der schnell-bremsenden S-Bahn Reisende verletzen. Zudem werden Triebfahrzeugführer stets einem schockierenden Moment ausgesetzt.

Das anhängende Symbolbild kann zu redaktionellen Zwecken mit dem Zusatz „Bundespolizei“ im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung verwendet werden.

Rückfragen bitte an:

Wolfgang Hauner
Bundespolizeiinspektion München
Denisstraße 1 – 80335 München
Telefon: 089 515 550 1102
E-Mail: [email protected]

Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die
polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der
Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit
über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Zum
räumlichen Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München
gehören drei der vier größten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben
der Landeshauptstadt und dem Landkreis München die benachbarten
Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding,
Freising, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg.

Sie finden unsere Wache im Münchner Hauptbahnhof unmittelbar neben
Gleis 26. Das Revier befindet sich im Ostbahnhof in München und der
Dienstsitz für die nichtoperativen Bereiche mit dem Ermittlungsdienst
befindet sich in der Denisstraße 1, rund 700m fußläufig vom
Hauptbahnhof entfernt. Zudem gibt es Diensträume in Pasing und
Freising.

Telefonisch sind wir rund um die Uhr unter 089 / 515550 – 1111 zu
erreichen. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

Original-Content von: Bundespolizeidirektion München, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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