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Samstag, 18. Mai 2024

Bundespolizeidirektion München: Mutmaßlicher Drogenkurier in Untersuchungshaft/ Bundespolizei findet über 16 Kilogramm Betäubungsmittel

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Nesselwang/Kempten (ots) –

In der Nacht auf Montag (4. September) hat die Bundespolizei auf der BAB 7 einen Niederländer kontrolliert. Die Beamten fanden dabei im Auto des 23-Jährigen mehr als 16 Kilogramm Drogen. Der Beschuldigte wurde am Montagvormittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kempten dem Ermittlungsrichter vorgeführt und anschließend in Untersuchungshaft eingeliefert.

Kemptener Bundespolizisten kontrollierten gegen 3:00 Uhr auf dem Pendlerparkplatz Nesselwang einen niederländischen Fahrzeuglenker, der auf der BAB 7 in Richtung Süden unterwegs war. Der 23-Jährige konnte für sich und seinen Wagen alle notwendigen Dokumente vorweisen. Trotzdem verhielt sich der junge Mann auffallend nervös. Die Frage der Beamten nach Waffen oder Betäubungsmitteln verneinte der Niederländer.
Eigenen Angaben zufolge war der 23-Jährige von seinem Wohnort, der zwischen Rotterdam und Antwerpen liegt, auf dem Weg nach Süditalien, um dort für ein paar Tage seinen Vater zu besuchen.
Bei der anschließenden Durchsuchung des Kofferraumes fanden die Bundespolizisten drei schwarze Säcke. In diesen befanden sich, in Plastiktüten und -folien verpackt, unterschiedliche betäubungsmittelverdächtige Substanzen. Hiernach befragt gab sich der Fahrzeuglenker unwissend. Die Beamten führten daraufhin Drogenschnelltests durch, welche unter anderem auf Amphetamin anschlugen.
Die Bundespolizisten informierten das zuständige Zollfahndungsamt München über ihren Fund. Wie der Zoll später mitteilte, handelt es sich bei den beschlagnahmten Drogen mit einem Gesamtgewicht von über 16 Kilogramm um Ketamin, Ketamin-3 MMC-Mischung, Ecstasy-Tabletten und MDMA. Der Zoll taxiert den Wiederverkaufswert der Substanzen auf circa 150.000 Euro.

Die Zollbeamten führten den Beschuldigten am Montagvormittag dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Kempten vor, welcher auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kempten einen Haftbefehl erließ. Anschließend wurde der Niederländer in die Justizvollzugsanstalt Kempten eingeliefert. Das Fahrzeug des Niederländers wurde sichergestellt.
Die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift des Zollfahndungsamtes München und des Bayerischen Landeskriminalamtes führt nun die weiteren Ermittlungen unter Leitung der Staatsanwaltschaft Kempten.

Rückfragen bitte an:

Sabine Dittmann
Bundespolizeiinspektion Kempten
Kaufbeurer Straße 80 | 87437 Kempten
Pressestelle
Telefon: 0831 / 540 798-1010
E-Mail: bpoli.kempten.presse@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Kempten schützt mit ihren Revieren
Weilheim und Lindau auf 220 Grenzkilometern zwischen Bodensee und
Ammergebirge die Schengen-Binnengrenze zu Österreich, um
grenzüberschreitende Kriminalität und irreguläre Migration zu
verhindern.

Zudem sorgen die Bundespolizisten auf 560 Streckenkilometern und 91
Bahnhöfen für die Sicherheit des Bahnverkehrs und der Reisenden.

Der Zuständigkeitsbereich erstreckt sich auf die Landkreise Landsberg
am Lech, Lindau, Ober-, Ost-, Unterallgäu und Weilheim-Schongau,
sowie die kreisfreien Städte Kaufbeuren, Kempten und Memmingen.

Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

Original-Content von: Bundespolizeidirektion München, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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