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Samstag, 15. Juni 2024

Bundespolizeidirektion München: Scheues Rind auf Wanderschaft / Kuh bringt Fahrplan durcheinander

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Großkarolinenfeld / Rosenheim (ots) –

In der Nacht von Montag auf Dienstag (12./13. Juni) hat eine Kuh den Fahrplan für die Zugstrecke zwischen München und Rosenheim gehörig durcheinandergebracht. Das Tier war offenkundig ausgebüxt und trieb sich immer wieder im Gleisbereich herum. Mehreren Streifen der Rosenheimer Bundespolizei gelang es, das Rind dingfest zu machen, sodass es unverletzt abtransportiert werden konnte.

Nach ersten Erkenntnissen war die Kuh bereits am Montagabend aus ihrer Umzäunung entwichen und rund einen Kilometer querfeldein in südliche Richtung gelaufen. Bei einem Bahnübergang nahe Großkarolinenfeld legte sie ihre erste Pause ein. Dort wurde sie gegen 22:00 Uhr von einem vorbeifahrenden Lokführer gesehen. Die von ihm informierte Notfallleitstelle der Bahn sperrte sogleich die Gleise beidseitig und alarmierte die Bundespolizei in Rosenheim. Als die Beamten eintrafen war von dem Tier weit und breit nichts mehr zu sehen. Eine Absuche des Umfelds blieb ergebnislos. Knapp eine dreiviertel Stunde später meldete sich ein Bürger bei der Bundespolizei und teilte mit, dass die Kuh mittlerweile den Bahnhof Großkarolinenfeld erreicht habe. Demnach hatte sie dort nach zwei weiteren Kilometern wieder Rast gemacht. Zeugen berichteten den wenig später eingetroffenen Streifen, dass das Rind inzwischen in Richtung Rosenheim weitergelaufen wäre. Die Beamten konnten das Tier zwar zunächst einholen, dieses reagierte auf den nächtlichen Polizeikontakt allerdings höchst schreckhaft und rannte im Galopp den Gleisen entlang davon. Wieder zwei Kilometer weiter, an der Baustelle der neuen B15-Tangente auf Höhe der Rosenheimer Stadtgrenze gelang es den Bundespolizisten, sich dem scheuen Tier von Süden und von Norden her zu nähern. Bauzäune verhinderten ein weiteres Ausweichen der Kuh, die nach ihrer insgesamt rund vier Kilometer langen Nachtwanderung gegen 23:30 Uhr „aufgegriffen“ und „gesichert“ wurde.

Die Streckensperrung konnte um 23:40 Uhr aufgehoben werden. Kurz vor Mitternacht traf der erwachsene Sohn des ausfindig gemachten und verständigten Tiereigentümers ein. Mit Unterstützung der Bundespolizisten gelang es ihm, das entlaufene Rind in dessen Viehanhänger zu befördern. Von den Gleissperrungen waren insgesamt elf Züge betroffen. Die Gesamtdauer der Verspätungen betrug rund 430 Minuten. Drei Züge mussten umgeleitet werden. Bei drei weiteren Zügen waren Teilausfälle zu verbuchen.

Rückfragen bitte an:

Dr. Rainer Scharf
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Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der
Bundespolizeiinspektion Rosenheim, der das Bundespolizeirevier
Garmisch-Partenkirchen zugeordnet ist, erstreckt sich auf die
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sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450
Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze
besonders gegen die grenzüberschreitende Kriminalität vor. In einem
etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen
Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von Ausländern
sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt
die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern
und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von
Bahnreisenden und Bahnanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie
über oben genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de
sowie unter www.twitter.com/bpol_by.

Original-Content von: Bundespolizeidirektion München, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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