3.1 C
München
Donnerstag, 25. April 2024

Bundespolizeidirektion München: Wohnsitzloser schlägt mit Gehhilfe um sich / Haftvorführung: Polizist im ICE tätlich angegriffen und verletzt

Top Neuigkeiten

München (ots) –

Ein 44-Jähriger, der ohne Fahrschein in einem ICE von Nürnberg nach München unterwegs war, griff einen hinzugerufenen Polizeibeamten tätlich an und verletzte ihn. Heute kommt der Wohnsitzlose vor den Haftrichter.

Kurz nach acht Uhr wurde die Bundespolizei wegen eines tätlichen Angriffs in einem ICE zum Gleis 22 des Münchner Hauptbahnhofes gerufen.

Ein 44-jähriger Pole war nach ersten Ermittlungen gegen 07:45 Uhr im ICE 827 von Nürnberg nach München gefahren. Als er dem Zugpersonal keine Fahrkarte vorzeigen konnte, wurde ein mitfahrender 36-jähriger Polizeibeamter des Freistaates Bayern hinzugezogen. Der wohnsitzlose Pole wurde sofort aggressiv, drohte und beleidigte. Zudem gestikulierte er wild mit Gehhilfen und es bestand der Anschein, als würde er diese als Schlagwerkzeug benutzen. Als der Uniformierte und als Polizeibeamter Erkennbare die Gehhilfen wegnahm, versetzte ihm der nichtalkoholisierte Pole unvermittelt einen Kopfstoß; verletzte den Beamten dabei im Mundbereich.

Zusammen mit zwei anderen Reisenden wurde der 44-Jährige im Zugzwischengang an den Türen zu Boden gebracht. Am Boden liegend gelang es dem Polen trotz Fixierung mit dem Bein gegen den Kopf des Beamten zu treten, als dieser die Reisetasche nach Ausweisdokumenten durchsuchte. Durch die Wucht des Trittes schlug der Kopf des Polizisten gegen die hinter ihm befindliche Zugwand. Er hatte keine äußerlich erkennbaren Verletzungen erlitten, klagte jedoch über Schmerzen im Kopf- sowie Mundbereich und wollte sich im Nachgang in ärztliche Behandlung begeben.

Bei der Verbringung zur Dienststelle der Bundespolizei im Hauptbahnhof musste der körperlich beeinträchtigte Pole in einem Rollstuhl transportiert werden.

In den polizeilichen Auskunftssystemen wird der Polizeibekannte als „gewalttätig“ und „reisender Täter“ geführt. Auch die unterstützenden Reisenden wurden von dem 44-Jährigen mehrfach bedroht und beleidigt.
Eine Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München I ergab eine Vorführung wegen tätlichen Angriffs und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte sowie Bedrohung, Beleidigung und Erschleichen von Leistungen beim Ermittlungsrichter.

Das anhängende Symbolbild kann zu redaktionellen Zwecken mit dem Zusatz „Bundespolizei“ im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung verwendet werden.

Rückfragen bitte an:

Wolfgang Hauner
Bundespolizeiinspektion München
Denisstraße 1 – 80335 München
Telefon: 089 515 550 1102
E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die
polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der
Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit
über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Zum
räumlichen Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München
gehören drei der vier größten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben
der Landeshauptstadt und dem Landkreis München die benachbarten
Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding,
Freising, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg.

Sie finden unsere Wache im Münchner Hauptbahnhof unmittelbar neben
Gleis 26. Das Revier befindet sich im Ostbahnhof in München und der
Dienstsitz für die nichtoperativen Bereiche mit dem Ermittlungsdienst
befindet sich in der Denisstraße 1, rund 700m fußläufig vom
Hauptbahnhof entfernt. Zudem gibt es Diensträume in Pasing und
Freising.

Telefonisch sind wir rund um die Uhr unter 089 / 515550 – 1111 zu
erreichen. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

Original-Content von: Bundespolizeidirektion München, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

- Advertisement -spot_img
- Advertisement -spot_img

Neueste Artikel