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Montag, 15. August 2022

followfood ist mit erstem Gemeinwohlökonomiebericht Vorreiter der Food-Branche in ethischer Unternehmensführung

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Friedrichshafen (ots) –

Geschäftsjahr 2021 liegt mit 69 Mio. Euro leicht unter Rekordjahr 2020/Ausbau der Spitzenposition in Fisch-Kategorie im Biohandel/500 000 Euro Investitionen in Klimaprojekte und regenerative Landwirtschaft/Für 2022 erwartet followfood Wachstum auf 80 Mio. Euro

Nach dem Rekordjahr 2020 erzielte followfood, der Bio-Pionier auf dem Weg zur nachhaltigsten Lebensmittelmarke der Welt, in 2021 einen Gesamtumsatz von 69 Mio. Euro (Vorjahr: 73 Mio. Euro). Das EBIT lag bei 1,5 Mio. Euro (2020: 4,5 Mio. Euro). Der Rückgang basiert vor allem auf Investitionen in die digitale Zukunft und in die Markenbekanntheit. followfood baute aber die Marktführerschaft in der Kategorie Fisch im Biohandel weiter aus. Wachstumstreiber bleiben die Markenprodukte des Erfinders des Tracking-Codes zur Offenlegung der Produzent:innen und Lieferketten. Für 2022 erwartet followfood ein Wachstum auf 80 Mio. Euro. Erstmals legt followfood einen testierten Gemeinwohlökonomie-Bericht (GWÖ) vor, der sich mit 719 von 1000 erreichbaren Punkten sofort in der Spitzengruppe der GWÖ-Bewegung platzierte. Die GWÖ-Bilanz basiert auf einem ethischen Wirtschaftsmodell, bei dem das Wohl der Gesellschaft und des Planeten oberste Priorität des Wirtschaftens ist. followfood ist mit dem GWÖ-Bericht einmal mehr Pionier im Food-Bereich und möchte mehr Unternehmen dafür gewinnen, diesem gemeinwohlorientierten Wirtschaftskonzept zu folgen.

2021 stand für followfood unter dem Motto der Neuausrichtung. Das Unternehmen investierte stark in die digitale Weiterentwicklung des Unternehmens – etwa durch die Erweiterung des Tracking-Codes um den Öko-Fußbabdruck sowie Digitalisierungsmaßnahmen in Einkauf, Logistik und IT. Darüber hinaus erhöhte followfood deutlich das Marketing-Budget um 1,4 Mio. Euro, um die Marke noch sichtbarer zu machen und neue Zielgruppen zu erreichen. Die Investitionen wurden zu 100% aus eigenen Mittel finanziert. Im strategisch bedeutenden Biohandel konnte followfood in der Kategorie Fisch die Spitzenposition weiter ausbauen und wuchs von 46,7% auf 48% (Quelle: Biovista, YTD Dezember 2021). Gut nachgefragt waren auch weiterhin die noch jungen Kategorien wie Biopizzen und vegane Tiefkühlgerichte.

Für 2021 legt followfood auch erstmal einen GWÖ-Geschäftsbericht vor, der von unabhängigen Expert:innen testiert wurde. Mit einer Gesamtzahl von 719 von 1000 erreichbaren Punkten stößt followfood damit sofort in die Spitzengruppe der GWÖ-Bewegung. Ziel ist es, einen klaren Gegenentwurf zum derzeitigen Wirtschaftsmodell aufzuzeigen und das Handeln des Unternehmens mit Standorten in Friedrichshafen und Hamburg für alle transparent zu machen. Anhand von fünf Kategorien (Lieferant:innen, Eigentümer:innen und Finanzpartner:innen, Mitarbeiter:innen; Kund:innen, gesellschaftliches Umfeld) wurde die Unternehmensführung von followfood beleuchtet. Dabei wurden keine Negativpunkt gefunden. Mit dem GWÖ-Bericht will followfood beweisen, dass ökologisch-soziale Denke und Unternehmertum vereinbar sind. Das Unternehmen möchte somit Vorbild für andere Unternehmen – speziell der Food-Branche – sein, damit sie Verantwortung für unseren Planeten und Menschen übernehmen. followfood nutzt die Erkenntnisse des Berichtes, um Weichenstellungen für das Unternehmen zu justieren und das eigene sozial-ökologische Profil weiter zu schärfen.

2021 hat followfood über den Bodenretter-Fonds (von jedem verkauften Produkt fließen 5 Cent in diesen Fonds) 200 000 Euro in die Entwicklung regenerativer ökologischer Landwirtschaft investiert. Darüber hinaus flossen weitere 300 000 Euro in Klimaprojekte. 2022 sollen erneut 500 000 Euro sowohl in die ökologische Landwirtschaft als auch in Klimaprojekte investiert werden.

„Wir glauben an ein Wirtschaftsmodell, das auf Kooperation statt Konkurrenz basiert. Planet – People – Profit – diese Reihenfolge bestimmt unser Handeln. Wir wollen, dass unsere Ökosysteme vor Diversität sprudeln. Das schaffen wir nur, indem Gewinne kein Selbstzweck sind, sondern in die Zukunftsfähigkeit unseres Planeten investiert werden. Und wir appellieren an alle Unternehmen, dem Modell des ethischen Wirtschaftens zu folgen“, kommentiert Jürg Knoll, Geschäftsführer bei followfood.

„Mit unseren Produkten wollen wir gesellschaftlichen und ökologischen Krisen entgegenwirken und Teil der Lösung sein. Auch deshalb treiben wir Projekte wie eigene strenge Fischereirichtlinien, die Entwicklung regenerativer Öko-Landwirtschaft und die kontinuierliche Weiterentwicklung der Ökobilanzierung für Produkte voran. Der GWÖ-Bericht zeigt, dass wir schon Vieles gut machen, aber auch wo wir noch Potentiale für Verbesserungen haben. Wir sind sicher, jedes followfood Produkt, das ein nicht nachhaltiges Produkt verdrängt, ist gut für den Planeten“, sagt Julius Palm, stellvertretender Geschäftsführer bei followfood.

Das Unternehmen rechnet für 2021 erneut mit Wachstum und will 80 Mio. Euro erzielen. In diesem Jahr hat followfood die Mehrheit an dem nachhaltigen Seafood-Beratungs- und Handelsunternehmen Blueyou sowie die Bio-Eismarke KISSYO übernommen. Derzeit wird das Vertriebsteam stark ausgebaut und der Außendienst durch eine digitale Lösung gestärkt.

Auf der Biofach hat followfood erstmals eine Reihe von Produkten aus regenerativer Landwirtschaft in neuen Kategorien wie etwa Kartoffel-, Mehl und Getränkeprodukte vorgestellt. Erstmals ging followfood im Juli 2021 mit einer Marketingkampagne ins reichweitenstarke TV.

Der GWÖ-Bericht kann hier heruntergeladen werden:

https://followfood.de/gemeinwohl-bilanz

followfood GmbH

Der Lebensmittelpionier followfood steht für Nachhaltigkeit, Transparenz und einen ehrlichen, respektvollen Umgang mit der Umwelt und Nahrungsmitteln. Nach der Maxime: „Was wir essen, verändert die Welt“ gilt die Biomarke als Vorreiter für eine gesündere Zukunft mit dem Ziel, immer die ökologischste Alternative anzubieten. Das Unternehmen führte bei der Gründung in 2007 als Marktinnovation einen Tracking-Code auf jeder Verpackung ein, mit dem die Konsument:innen alle Lieferant:innen und Beschaffungswege der Produkte und ihrer Bio-Zutaten online abrufen und nachvollziehen können. 2021 wurde der Tracking-Code entscheidend um die Ökobilanz des jeweiligen Produktes erweitert.

Mit der Einführung der vegetarischen followfood Bio-Gemüse-Range Anfang 2019, zahlt followfood fünf Cent pro verkaufte Packung in den Bodenretter-Fonds. Mit dem Geld sollen Öko-Landwirt:innen gefördert werden, die Bio weiterdenken und eine regenerative Öko-Landwirtschaft umsetzen wollen . Pro Jahr sollen mindestens 100 000 Euro aus dem Fonds für entsprechende Projekte ausgeschüttet werden. Eine umfassende und mehrjährige Kooperation mit dem innovativen Agrarbetrieb Gut & Bösel über 250 000 Euro besteht seit 2021. followfood kooperiert umfassend bei zahlreichen Projekten im In- und Ausland mit der gemeinnützigen Non-Profit-Klimaschutzorganisation my climate. Seit letztem Jahr ist followfood offizieller Ernährungspartner des FC St. Pauli. Seit 2022 ist followfood an der Bio-Eismarke KISSYO sowie an dem internationalen Seafood Beratungs- und Handelsunternehmen Blueyou mehrheitlich beteiligt. Das Unternehmen wächst seit Jahren zweistellig und machte 2020 einen Umsatz von über 73 Mio. Euro. Geschäftsführer der followfood GmbH sind Jürg Knoll und Harri Butsch, der Hauptsitz des Unternehmens liegt in Friedrichshafen, ein zweiter Standort befindet sich in Hamburg. Im letzten Jahr belegte followfood in einem Ranking der Beratung Munich Strategy und des Wirtschaftsmagazins Wirtschaftswoche Platz 7 der innovativsten Mittelständler Deutschlands.

http://www.followfood.de

Pressekontakt:
Im Auftrag der followfood GmbH – Ingeborg Trampe / trampe communication
E-Mail: presse@followfood.de / Tel.: 0173 311 3675
Original-Content von: followfood, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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