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Dienstag, 5. Dezember 2023

Geschichten und Gedichte im Sinne von „Frei sein“ / Hanns-Seidel-Stiftung „überwältigt“ von 350 Einsendungen zum Motto „Frei sein“ – Autoren als „unverzichtbare Freiheitskämpfer“

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München (ots) –

Nach der gelungenen Premiere im Vorjahr hat die Hanns-Seidel-Stiftung (HSS) auch 2023 zum Schreibwettbewerb „Die Feder“ aufgerufen. Das Motto in diesem Jahr: „Frei sein“. 350 Autorinnen und Autoren beteiligten sich und brachten tiefgehende Gedanken zu Papier.

Urkunden überreichen Markus Ferber und Alexander Grau

Die Preisträger konnten ihre Auszeichnung am 14. Juli 2023 im Konferenzzentrum München der HSS vom Stiftungsvorsitzenden Markus Ferber, MdEP, und vom Philosophen und politischen Publizisten Dr. Alexander Grau, entgegennehmen. Die Autoren jeden Alters waren aufgerufen, ihre Beiträge in der Kategorie für Kinder von 6-12 Jahren oder für Jugendliche von 13-18 Jahren einzureichen.

Die Stiftung, welche selbst auch Seminare für kreatives Schreiben anbietet, war von der Qualität der Einsendungen überrascht. Die Autorinnen und Autoren erhielten eine Urkunde, das Preisgeld von 100 Euro und einen Pokal.

„Begeisterung zum Schreiben auch im digitalen Zeitalter“

„Wir sind überwältigt von der großen Resonanz von 350 Einsendungen, in denen die Autorinnen und Autoren ihre Gedankenwelt zu ‚Frei sein‘ mit uns teilen, ja gerade auf die Bedeutung von Freiheit hinweisen“, sagt der Europaabgeordnete und Stiftungsvorsitzende Markus Ferber in seiner Rede vor den Preisträgern und ergänzt: „Dass die Begeisterung zum Schreiben in der digitalen Welt anhält, ist sehr erfreulich!“

Autoren als „Freiheitskämpfer“ in Zeiten von Künstlicher Intelligenz

Laudator Dr. Alexander Grau zeigt sich in seiner Rede beeindruckt von der gedanklichen Tiefe und sprachlichen Reife der Texte. In nahezu allen Beiträgen werde deutlich, worauf es bei der Freiheit zuerst ankomme: Die Freiheit des Einzelnen. Denn Freiheit sei nicht nur eine abstrakte politische Kategorie, sondern zunächst einmal die Freiheit jedes Einzelnen, frei von Zwängen zu leben.

„Dass schon junge Autorinnen und Autoren nicht nur dem Überschwänglichen und Enthusiastischen der Freiheit Ausdruck verliehen, sondern auch sprachlich stimmig und eindrucksvoll die Herausforderungen der Freiheit beschreiben, hat mich berührt“, so Laudator Grau.

Die Texte des Schreibwettbewerbs verdeutlichen auch, dass die Sprache ein Reich der Freiheit sei. Insbesondere heutzutage, in der viel über die Freiheit der Rede diskutiert werde.

„In einer Zeit, in der die Freiheit der Sprache durch Hate Speach und Fake News aber auch durch sprachfähige KI-Programme bedroht wird, ist jeder Autor immer auch ein unverzichtbarer Freiheitskämpfer“, motivierte Laudator Grau die Autoren zu weiteren Geschichten, Gedichten und Erzählungen.

Autorinnen präsentierten eigene Texte

Zwei Autorinnen konnten im Rahmen der Preisverleihung ihre Texte auf der Bühne vortragen: Isabelle Birkmaier las ihre Geschichte „Frei sein“ vor, Yoela Aithnard präsentierte ihr Gedicht mit dem Titel „Frei sein“.

Broschüre mit Texten aller Preisträger

Die Auswahl der 38 Preisträgerinnen und Preisträger übernahm die Jury bestehend aus Prof. Oliver Jahraus, Sonja Wunderlich, Mirjam Zöllich und Gregor Specht unter Vorsitz von Dr. Ludwig Lenzgeiger. Die Texte aller prämierten Einsendungen werden als 200-seitige Broschüre bei der Hanns-Seidel-Stiftung erscheinen und können dann heruntergeladen oder als Druckexemplar bestellt werden. Die Vorjahresbroschüre zum Thema „Freundschaft“ ist unter www.hss.de/publikationen als PDF abrufbar.

Pressekontakt:
Hubertus Klingsbögl
Pressesprecher
presse@hss.de
T. 089 1258 262
Original-Content von: Hanns-Seidel-Stiftung e.V., übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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