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Sonntag, 21. April 2024

Kosten, Kilometer, Emissionen: Neuer ADAC Monitor schafft Transparenz beim Laden von Elektroautos

Top Neuigkeiten

München (ots) –

– ADAC Sonnenkilometer-Monitor zeigt Lademöglichkeiten im Vergleich
– Erhebliche Kosten- und Umweltvorteile durch Solaranlagen möglich
– Umfrage: Bereits 44 Prozent der E-Fahrer laden eigenen Solarstrom

(ADAC SE) Eigenheimbesitzer können ihre Kosten und CO2-Emissionen erheblich senken, wenn sie ihr E-Auto bevorzugt mit Sonnenstrom vom eigenen Dach laden. Dies zeigt der neue ADAC Sonnenkilometer-Monitor (*), mit dem E-Mobilisten sich einen schnellen Überblick zu ihren Ladekosten und Emissionen verschaffen können. Die Zusammenstellung, die halbjährlich veröffentlicht wird, eröffnet mit dem Vergleich der Ladeoptionen einen Blick auf die Stromkosten sowie die CO2-Emissionen pro Jahr zu den jeweils gegebenen Voraussetzungen und Tarifen (siehe Grafik „ADAC Sonnenkilometer-Monitor“). Hierzu greift der ADAC Sonnenkilometer-Monitor auf die Berechnungen des ADAC Solarrechners zurück, den der ADAC mit seinem Kooperationspartner zolar entwickelt hat.

Der ADAC Solarrechner (https://www.adac.de/fahrzeugwelt/solar/?redirectId=quer.solar) zeigt basierend auf der Lage und den individuellen Voraussetzungen der Immobilie die zu erwartenden Sonnenstrom-Erträge über den Jahresverlauf. Dazu weist er die möglichen Sonnenkilometer, die mit dem Solarenergie-Anteil im Elektroauto zurückgelegt werden können, sowie den Reststrombedarf vom herkömmlichen Energieversorger aus. Abhängig von Fahrzeugklasse, Fahrleistung und Verbrauch lassen sich zum Beispiel jährlich in einem durchschnittlichen Vier-Personen-Eigenheim bei einem 80-prozentigen Eigenstromanteil mehrere Tausend „Frei-Kilometer“ erwirtschaften und insgesamt mehr als vier Tonnen CO2 einsparen.

Modellrechnung: Bei 8000 Sonnenkilometern 50 Prozent Stromkosten sparen

Das E-Auto ist idealerweise in eine möglichst nachhaltige System-Umgebung eingebunden. Je nach den individuellen Möglichkeiten setzt sie sich zusammen aus einem hohen Anteil an regenerativen Energiequellen sowie einer zuhause verfügbaren Ladeinfrastruktur. Unterwegs fallen neben den Stromgebühren noch die Kosten verschiedener Anbieter und Roaming-Verbunde an. Dabei ist der Überblick über diese Zusammenhänge und die fortlaufenden Entwicklungen die große Herausforderung für die Verbraucher. Der neue ADAC Sonnenkilometer-Monitor, der in Kooperation mit dem Online-Solar- Anbieter zolar entwickelt wurde, verschafft mit den wichtigsten Daten, Fakten und Hochrechnungen einen schnellen Überblick.

Legt man zum Beispiel zu aktuellen Durchschnittskonditionen in Deutschland einen Vier-Personen-Haushalt mit seinem Strombedarf inklusive Elektroauto und eine Fahrleistung von 15.000 km/Jahr zugrunde, erhält man folgendes Ergebnis: Mit einer ausgewogenen Ladestrategie kann ein Haushalt mit PV-Anlage über 9000 Kilometer mit Solarstrom – sogenannte ‚Sonnenkilometer‘ – zurücklegen. Dies bedeutet, dass in diesem Haushalt rund 50 Prozent an Stromkosten und CO2 beim Betrieb des Fahrzeugs eingespart werden können.

Am besten laden, wenn die Sonne scheint

Die Kombination aus Elektroauto und eigener PV-Anlage macht sowohl ökonomisch als auch ökologisch Sinn. Die sogenannten Stromgestehungskosten, also die Kosten für die Installation bis zur Inbetriebnahme einer privaten Solaranlage, liegen zwischen acht und 18 Cent pro Kilowattstunde je nach Anlagekosten, Jahresverbrauch und angenommener Betriebsdauer. Der Solarstrom für den täglichen Bedarf im Haushalt steht dann den Abnehmern praktisch ohne weitere Kosten zur Verfügung. So sparen Verbraucherinnen und Verbraucher gegenüber dem aktuellen Preis handelsüblichen Netzstroms, der beim deutschen Strommix momentan bei rund 33 Cent pro Kilowattstunde liegt.

Ihr Maximum erreichen die Einsparungen dann, wenn jede selbst erzeugte Solar-Kilowattstunde auch selbst im Auto verbraucht wird – ohne weitere Umwandlungen oder Zwischenspeicher. Ergo: Das Laden des Elektroautos sollte idealerweise an der Verfügbarkeit des Solarstroms ausgerichtet sein, am besten tagsüber unter blauem Himmel.

Für überschüssigen Solarstrom, den private Betreiber einer PV-Anlage ins Netz einspeisen, gibt es zwischen sieben und acht Cent pro Kilowattstunde zurück. Mit einem E-Auto kann der Eigenverbrauch des Solarstroms deutlich gesteigert und damit die Wirtschaftlichkeit der eigenen Solaranlage erhöht werden. Mit jedem gefahrenen ‚Sonnenkilometer‘ verringern sich die Fahrtkosten und Emissionen somit erheblich.

Elektromobilität und Photovoltaik als umweltschonende Kombination

In einer aktuellen Studie(**) der ADAC SE (https://www.adac.de/fahrzeugwelt/magazin/e-mobilitaet/elektro-auto-studie-2023/) geben die Befragten die Reduzierung der Umweltbelastung als Top-Beweggrund zum Kauf oder Leasing eines Elektroautos an. Die Umfrage bestätigt dabei auch die Relevanz von Photovoltaikanlagen: 44 Prozent der Personen, die ein E-Auto besitzen und jede vierte Person, die in den kommenden drei Jahren ein E-Auto erwerben will, verfügen bereits über eine PV-Anlage zuhause. Weitere 24 Prozent mit E-Auto im Haushalt bzw. 34 Prozent mit Kaufabsicht planen in den nächsten drei Jahren eine PV-Installation. Damit ist klar: Kostengünstige und umweltschonende ‚Sonnenkilometer‘ zurückzulegen, ist eine zentrale Motivation bei der Umorientierung zur neuen Energieversorgung und zur neuen Mobilität.

(*) Mit dem Elektroauto steigt der private Strombedarf erheblich. Je nach den gegebenen Voraussetzungen im Schnitt um 50 Prozent. Eine Photovoltaikanlage macht die Energieversorgung unabhängiger, günstiger und umweltschonender. Der ADAC Sonnenkilometer-Monitor weist die Relationen der möglichen Stromversorgungs- und Ladealternativen für die individuelle Mobilität aus. Die grundlegenden Annahmen basieren auf ADAC-eigenen Daten, Erhebungen und Hochrechnungen (ADAC Solarrechner, ADAC e-Charge) sowie auf Bundesdurchschnittswerten und aktuellen Registerdaten.

(**) Quelle: Die Online-Umfrage zu rein privat genutzten Elektroautos wurde im Auftrag der ADAC SE vom 1. bis 13.3.2023 durchgeführt. Befragt wurden 3168 repräsentativ eingeladene Personen ab 18 Jahren, in deren Haushalt mindestens ein Pkw vorhanden und/oder die Anschaffung eines Pkw in den nächsten drei Jahren geplant ist. Eine Online-Zusammenfassung der Studie mit Grafiken ist hier (https://www.adac.de/fahrzeugwelt/magazin/e-mobilitaet/elektro-auto-studie-2023/) verfügbar.

Produktangebot:

Die ADAC SE ermöglicht mit ADAC Solar die einfache Planung von Photovoltaikanlagen: Die individuell ermittelten Vorteile durch Photovoltaik und E-Mobilität werden verständlich und kalkulierbar aufbereitet. Mit nur wenigen Angaben zu ihrer Immobilie können sich Interessierte die Leistungsfähigkeit und Kosten einer Solaranlage für ihr Haus berechnen und diese anschließend vom Partner zolar individuell planen und installieren lassen. Bei Abschluss über ADAC Solar erhalten ADAC Mitglieder einen exklusiven Vorteil in Form eines kostenfreien Solarmoduls.

ADAC Solar ist gemeinsam mit den Elektroauto-Leasing- und Finanzierungsangeboten der ADAC SE Bestandteil der Online-Plattform ADAC Fahrzeugwelt.

Über die ADAC SE:

Die ADAC SE mit Sitz in München ist eine Aktiengesellschaft europäischen Rechts, die mobilitätsorientierte Leistungen und Produkte für ADAC Mitglieder, Nichtmitglieder und Unternehmen anbietet. Sie besteht aus 25 Tochter- und Beteiligungsunternehmen, unter anderem der ADAC Versicherung AG, der ADAC Finanzdienste GmbH, der ADAC Autovermietung GmbH sowie der ADAC Service GmbH. Als wachstumsorientierter Marktteilnehmer treibt die ADAC SE die digitale Transformation über alle Geschäfte voran und setzt dabei auf Innovation und zukunftsfähige Technologien. Im Geschäftsjahr 2021 hatte die ADAC SE rund 2900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erzielte einen Umsatz von 1,026 Mrd. Euro.

Pressekontakt:
ADAC SE Unternehmenskommunikation
Thomas Biersack
T 089 76 76 29 77
thomas.biersack@adac.de
Original-Content von: ADAC SE, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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