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Donnerstag, 30. November 2023

Pflegeexperten: Höhere Löhne in der Pflege sorgen für neue Probleme

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Hannover (ots) –

Max Grinda und Felix Hahnewald sind die Geschäftsführer von FM Recruiting®. Gemeinsam mit ihrem Team haben sie es sich zur Aufgabe gemacht, ambulante Pflegedienste und stationäre Einrichtungen in Zeiten des Fachkräftemangels bei der Gewinnung qualifizierter Mitarbeiter zu unterstützen. Dabei geben sie mit ihrem einzigartigen 4-S-System den Unternehmen die Werkzeuge an die Hand, um die chronische Unterbesetzung zu überwinden und endlich wieder mehr Bewerbungen zu erhalten.

Nicht erst seit Corona hat die Pflegebranche unter einem starken Mangel an Fachkräften zu leiden. Insbesondere die gut ausgebildeten Mitarbeiter, aber auch viele Pflegehelfer haben in letzter Zeit dem Beruf den Rücken gekehrt und die Personalsituation der Unternehmen so weiter verschärft. Zwar wollte die Politik den Beschäftigten hier mit dem neuen Pflegemindestlohn beispringen – das seit September 2022 vorgeschriebene Mindestentgelt hat die Lage für die Unternehmen jedoch noch weiter verschlechtert. „Die Kosten für die Bewohner werden immer höher und die Nachfrage nach Pflegeplätzen damit teilweise geringer – dies führt allerdings zu einer vermehrten Anfrage ambulanter Pflegedienste“, erklärt Max Grinda. „Vor allem aber wird der Wettbewerb um die verbliebenen Pflegekräfte wird immer härter. Schließlich können sich viele Unternehmen heute nicht mehr allein mit einer tariflichen Entlohnung von anderen Einrichtungen abheben.“

Max Grinda und Felix Hahnewald von FM Recruiting® haben sich auf die Gewinnung von Pflegepersonal spezialisiert und kennen die derzeitigen Herausforderungen der Branche daher genau. Dabei sind sie überzeugt, dass sich mit herkömmlichen Methoden heute kaum noch geeignete Bewerber erreichen lassen. In der Zusammenarbeit mit ihren Kunden nutzen sie daher ihr eigens entwickeltes Konzept, mit dem sie den Fachkräftemangel in vier Schritten lösen. Dabei setzen sie auf eine genaue Analyse der Bedürfnisse und Wünsche der Pflegefachkräfte, um wechselbereite Arbeitnehmer für ihre Kunden aus der stationären und ambulanten Pflege zu gewinnen. Warum der Mindestlohn in der Pflegebranche die Situation der Unternehmen dabei noch weiter verschärft hat und was die Betriebe jetzt unternehmen müssen, um endlich die chronische Unterbesetzung zu beenden, verraten sie in diesem Artikel.

Nachfrage und Wirtschaftlichkeit stehen unter Druck

Viele Pflegebetriebe haben aktuell unter großen Personalsorgen zu leiden. Paradoxerweise hat der neue Mindestpflegelohn die Situation noch einmal verschärft. Hinzu kommt, dass viele Pflegeheime um ihre Bewohner fürchten müssen. So können sich viele von ihnen die gestiegenen Entgelte schlicht nicht mehr leisten und sehen sich nach Plätzen in anderen Einrichtungen um. Zusätzlich zu einem dichten Netz an Vorschriften und einem merklich gestiegenen Krankenstand bei den Pflegekräften müssen sich einige Unternehmen regional sogar auf einen Rückgang bei den Anfragen nach Pflegeplätzen einstellen. Dies bringt jedoch weitere Probleme mit sich, da viele Kalkulationen in der Branche deshalb mittelfristig nicht mehr aufgehen werden.

Auch die ambulanten Pflegedienste sind von dieser Entwicklung betroffen. Viele Patienten werden aus Kostengründen eigentlich benötigte Hilfsleistungen nicht mehr in Anspruch nehmen und sich auf die günstigen Posten beschränken müssen. Dadurch nimmt allerdings nicht nur die Zahl der gebuchten Leistungen ab, auch viele Fahrtwege werden wirtschaftlich schlicht unrentabel, wenn die zu erbringenden Pflegebehandlungen kaum noch die entstehenden Kosten decken können. Viele Anbieter ambulanter Pflegedienste werden sich daher fragen müssen, wie sie das wenige Personal trotz Pflegemindestlohn noch wirtschaftlich einsetzen können.

Neues Personal zu gewinnen, wird durch den Mindestlohn nicht einfacher

Ein weiteres Problem stellen die gestiegenen Mindestentgelte für die Personalgewinnung in der Hauswirtschaft und in den Küchen und Wäscherei dar. Denn jetzt bewerben sich viele Quereinsteiger in der direkten Pflege, da sie hier in den Genuss des entsprechenden Mindestlohns kommen können. Dies mag für den Pflegebereich zwar recht erfreulich sein. Auf der anderen Seite sind die Tätigkeiten in der Reinigung oder Hauswirtschaft ebenso wichtig für eine ausreichende und gute Pflegequalität. Durch den Pflegemindestlohn wird es daher zunehmend schwieriger, Mitarbeiter für die Hauswirtschaft zu gewinnen und langfristig zu halten.

Zudem können sich die Betriebe durch den Mindestlohn heute nicht mehr allein durch eine tarifliche Bezahlung von den Mitbewerbern abheben. Besonders die öffentlichen und kirchlichen Träger sehen sich daher vor die Lage gestellt, direkt mit den privaten Einrichtungen zu konkurrieren. Private Pflegedienste und Pflegeheime werden deshalb einen zunehmenden Wettbewerbsdruck aus Richtung der öffentlichen Träger erleben, die nun ihrerseits im Kampf um die besten Mitarbeiter auf moderne und digitale Mittel in den Online-Medien und Social-Media-Kanälen setzen. Wer daher heute als Pflegeunternehmen neue Mitarbeiter gewinnen will, muss selbst aktiv werden und vor allem seine Eigenmarke als attraktiver Arbeitgeber stärken.

Sie wollen für ihre Pflegeeinrichtung endlich wieder deutlich mehr qualifiziertes Personal gewinnen – und sich dabei von auf die Pflegebranche spezialisierten Recruiting-Experten unterstützen lassen? Dann melden Sie sich jetzt bei Max Grinda und Felix Hahnewald von FM Recruiting® (https://fm-recruiting.de/) und vereinbaren Sie ein kostenloses Beratungsgespräch!

Pressekontakt:
https://fm-recruiting.de/
Max Grinda und Felix Hahnewald
FM Consulting GmbH
E-Mail: info@fm-recruiting.de

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