3.1 C
München
Samstag, 18. Mai 2024

Umfrage zeigt: Wissenslücken zu geschlechterspezifischen Herzinfarktsymptomen

Top Neuigkeiten

München (ots) –

– Hohes Risikobewusstsein, aber geringe Kenntnisse zur Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Das Risikobewusstsein für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie z. B. Herzinfarkt, ist in der Bevölkerung hoch: Knapp vier von zehn Menschen in Deutschland schätzen die Gefahr als groß ein, früher oder später eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu bekommen (39 Prozent). Dass sich die Herzinfarktsymptome zwischen den Geschlechtern unterscheiden, weiß jedoch nur die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland – typische Symptome können somit unerkannt bleiben. Das sind die Ergebnisse einer Umfrage zum Weltherztag am 29. September, die das Biotechnologie-Unternehmen Amgen in Auftrag gegeben hat.(1)

Die Amgen-Umfrage zeigt, dass die Risikoeinschätzung bei Frauen und Männern sehr ähnlich ist. So wissen 71 Prozent der Befragten, dass Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowohl bei Frauen als auch bei Männern die häufigste Todesursache in Deutschland sind. Die Mehrheit ist sich heute bewusst, dass der Herzinfarkt keine ausschließliche Männererkrankung ist (82 Prozent). Eine große Unwissenheit gibt es jedoch bei den geschlechterspezifischen Symptomen für Herzinfarkt. Die Hälfte der Bevölkerung geht irrtümlich davon aus, dass die Symptome für einen Herzinfarkt bei Männern und Frauen gleich sind (49 Prozent). Insbesondere Frauen glauben, dass sich ein Herzinfarkt auch bei ihnen vor allem durch Anzeichen im Brustraum bemerkbar macht. Nur eine Minderheit weiß, dass auch ein Ziehen in den Armen, Schmerzen im Oberbauch oder auch Rückenschmerzen Symptome sein können. Auch Männer sind vor allem über Anzeichen im Brustbereich informiert. Häufige Symptome wie Schweißausbrüche, Schwindelgefühl und Übelkeit werden von weniger als der Hälfte als mögliche Symptome für einen Herzinfarkt erkannt.

Unterschätzter Risikofaktor: LDL-Cholesterinwert

Wichtige Risikofaktoren wie ein hoher LDL-Cholesterinwert werden von den Befragten unterschätzt: Bluthochdruck, Übergewicht und Rauchen werden als die drei größten Risikofaktoren für einen Herzinfarkt genannt. Nur 28 Prozent erkennen das Risiko von zu hohen Blutfettwerten. Insbesondere Männer übersehen dieses Risiko.

„LDL-Cholesterin spielt eine wesentliche Rolle bei der Entstehung von arteriellen Plaques, die die Gefäße verengen. Dauerhaft erhöhte Werte wirken sich auf das Risiko für einen Herzinfarkt und Schlaganfall aus“, erklärt Dr. Stefan Kropff, Medizinischer Direktor der Amgen GmbH. „Die Senkung von LDL-Cholesterin ist daher eine wirksame Präventionsmaßnahme für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.“

Mehr Aufklärung zu den Geschlechterunterschieden bei der Herzgesundheit fordert daher eine große Mehrheit in der Amgen-Umfrage: Knapp neun von zehn Befragten wünschen sich mehr Informationen von ihren Ärztinnen und Ärzten (89 Prozent). Zudem sind die Deutschen überzeugt, dass die medizinische Forschung im Kampf gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen entscheidend ist und dass mehr in die Erforschung geschlechterspezifischer Unterschiede investiert werden sollte.

Zur Studie

Für die Studie zur Kardiologie wurden 1.000 Deutsche im Auftrag von Amgen repräsentativ befragt. Die Befragung führte das Marktforschungsunternehmen Toluna im April 2023 online durch.

Über Amgen

Amgen ist ein global führendes unabhängiges Biotechnologie-Unternehmen, das seit über 40 Jahren besteht und heute mit etwa 24.000 Mitarbeitenden in fast 100 Ländern vertreten ist. In Deutschland arbeiten wir an zwei Standorten mit rund 700 Mitarbeitenden jeden Tag daran, Patient:innen zu helfen. Weltweit profitieren jährlich Millionen von Menschen mit schweren oder seltenen Erkrankungen von unseren Therapien. Unsere Arzneimittel werden in der Nephrologie, Kardiologie, Hämatologie, Onkologie, Knochengesundheit und bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen eingesetzt. Neben Originalpräparaten beinhaltet unser Portfolio auch Biosimilars. Wir verfügen über eine vielfältige Pipeline. www.amgen.de

Referenzen

1. Amgen-Studie zum Weltherztag, Marktforschungsinstitut Toluna, April 2023

Halten Sie sich zu aktuellen Themen rund um Biotechnologie auf dem Laufenden und folgen Sie Amgen Deutschland auf:

X (https://twitter.com/AmgenGermany) LinkedIn (https://www.linkedin.com/company/amgengermany/)

Zukunftsgerichtete Aussagen

Dieses Dokument enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den aktuellen Erwartungen und Einschätzungen von Amgen basieren. Alle Aussagen, mit Ausnahme von Aussagen über Fakten aus der Vergangenheit, sind zukunftsgerichtete Aussagen. Dies gilt auch für Aussagen über Ertragsprognosen, Betriebsergebnismargen, Investitionsaufwendungen, liquide Mittel oder andere Finanzkennzahlen, erwartete gerichtliche, schiedsgerichtliche, politische, regulatorische oder klinische Ergebnisse oder Praktiken, Verhaltensmuster von Kunden und Verschreibern, Entschädigungsaktivitäten und -ergebnisse sowie andere ähnliche Prognosen und Ergebnisse.

Zukunftsgerichtete Aussagen sind mit beträchtlichen Risiken und Unwägbarkeiten behaftet, einschließlich der nachfolgend genannten und in den von Amgen eingereichten Security and Exchange Commission-Berichten näher beschriebenen. Dazu gehört auch unser jüngster Jahresbericht auf dem Formblatt 10-K sowie nachfolgende Periodenberichte auf den Formblättern 10-Q und Form 8-K. Sofern nichts anderes angegeben ist, trifft Amgen diese Aussagen zum vermerkten Datum und verpflichtet sich nicht dazu, in diesem Dokument enthaltene zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren, wenn neue Informationen vorliegen, Ereignisse eintreten oder aufgrund anderer Gründe.

Für zukunftsgerichtete Aussagen kann keine Garantie übernommen werden und tatsächliche Ergebnisse können von den erwarteten abweichen. Unsere Ergebnisse werden dadurch beeinflusst, wie erfolgreich wir neue und bestehende Produkte im In- und Ausland vermarkten. Sie hängen von klinischen und regulatorischen Entwicklungen ab, die aktuelle und zukünftige Produkte betreffen, von der Umsatzsteigerung bei kürzlich eingeführten Produkten, vom Wettbewerb mit anderen Produkten (einschließlich Biosimilars), von Problemen oder Verzögerungen bei der Herstellung unserer Produkte sowie von globalen Wirtschaftsbedingungen. Darüber hinaus wird der Vertrieb unserer Produkte vom Preisdruck, der Wahrnehmung in der Politik und der Öffentlichkeit und von den Erstattungsrichtlinien der privaten und gesetzlichen Krankenkassen sowie Regierungsbehörden und Managed Care Provider beeinflusst und kann zudem von Entwicklungen bei gesetzlichen Bestimmungen, klinischen Studien und Richtlinien sowie nationalen und internationalen Trends zur Eindämmung von Kosten im Gesundheitswesen beeinflusst werden. Überdies unterliegen unsere Forschungs- und Testarbeit, unsere Preisbildung, unser Marketing und andere Tätigkeiten einer starken Regulierung durch in- und ausländische staatliche Aufsichtsbehörden. Wir oder andere könnten nach der Markteinführung unserer Produkte und Medizinprodukte Sicherheits- oder Herstellungsprobleme oder Nebenwirkungen feststellen. Unser Unternehmen könnte von behördlichen Untersuchungen, Rechtsstreitigkeiten und Produkthaftungsklagen betroffen sein. Darüber hinaus könnte unser Unternehmen von neuen Steuergesetzen betroffen sein, die zu erhöhten Steuerverbindlichkeiten führen. Für den Fall, dass wir unseren Verpflichtungen aus der mit den US-Regierungsbehörden geschlossenen Vereinbarung zur Unternehmensintegrität nicht nachkommen, drohen beträchtliche Sanktionen. Außerdem könnte der Schutz für unsere Produkte und Technologie, der durch angemeldete und erteilte Patente sichergestellt wird, von unseren Mitbewerbern angegriffen, außer Kraft gesetzt oder unterlaufen werden. Zudem könnten wir in aktuellen oder zukünftigen Rechtsstreitigkeiten unterliegen. Wir führen einen Großteil unserer kommerziellen Fertigung in wenigen Schlüsselbetrieben, unter anderem in Puerto Rico, durch und sind darüber hinaus bei unseren Herstellungsaktivitäten teilweise von Dritten abhängig. Lieferengpässe können den Vertrieb bestimmter aktueller Produkte und die Entwicklung von Produktkandidaten beschränken. Für die Entwicklung mancher unserer zukünftigen Produkte und für die Vermarktung und den Vertrieb mancher unserer Handelsprodukte setzen wir auf die Zusammenarbeit mit Dritten. Zudem stehen wir bezüglich vieler der von uns vermarkteten Produkte sowie in Bezug auf die Entdeckung und Entwicklung neuer Produkte in Konkurrenz zu anderen Unternehmen. Die Entdeckung oder Identifizierung neuer Produktkandidaten und die Indikationserweiterung für bestehende Produkte kann nicht garantiert werden, und der Schritt vom Konzept zum Produkt ist nicht gesichert. Daher kann nicht dafür garantiert werden, dass ein bestimmter Produktkandidat oder die Indikationserweiterung eines bestehenden Produktes erfolgreich sein und vermarktet werden wird. Des Weiteren werden manche Rohstoffe, Medizinprodukte und Komponenten für unsere Produkte ausschließlich von Drittanbietern geliefert. Einige unserer Vertriebspartner, Kunden und Kostenträger haben erheblichen Einfluss auf ihre Verkaufsverträge mit uns. Die Entdeckung signifikanter Probleme mit einem Produkt, das einem unserer Produkte ähnelt, kann auf eine gesamte Produktklasse zurückfallen und den Vertrieb der betreffenden Produkte, unser Unternehmen und unser Betriebsergebnis stark beeinträchtigen. Die Akquisition anderer Unternehmen oder Produkte unsererseits sowie unsere Anstrengungen zur Eingliederung aufgekaufter Betriebe kann fehlschlagen. Wir sind immer stärker von IT-Systemen, Infrastruktur und Datensicherheit abhängig. Technische Ausfälle, Cyberangriffe oder Verstöße gegen Datensicherheit können die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit unserer Systeme und unserer Daten beeinträchtigen. Unser Aktienkurs schwankt und kann von unterschiedlichsten Ereignissen beeinflusst werden. Unser Geschäftserfolg kann die Zustimmung unseres Verwaltungsrats zur Ausschüttung einer Dividende sowie unsere Fähigkeit zur Zahlung einer Dividende oder zum Rückkauf unserer Stammaktien beschränken. Möglicherweise gelingt es uns nicht, Geld zu günstigen Konditionen am Kapital- und Kreditmarkt aufzunehmen oder überhaupt Geld aufzunehmen.

DEU-NP-0923-80002

Pressekontakt:
Bernadette Sonner, E-Mail: communication@amgen.de, Telefon: 089-149096-1613
Original-Content von: Amgen GmbH, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

- Advertisement -spot_img
- Advertisement -spot_img

Neueste Artikel