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Donnerstag, 29. September 2022

Bundespolizeidirektion München: Zwei teure Einreiseversuche

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Kiefersfelden / Rosenheim (ots) –

Zwei Syrer haben am Donnerstag (28. April) vergeblich versucht, nach Deutschland einzureisen. Dieses Vorhaben ist sie teuer zu stehen gekommen. Sie wurden auf der A93 nahe Kiefersfelden von der Bundespolizei kontrolliert. Der eine Mann musste 600 Euro, der andere sogar 2.100 Euro zahlen.

Bei der Überprüfung der Papiere eines syrischen Pkw-Mitfahrers fiel den Bundespolizisten auf, dass dessen Reisepass gefälscht ist. Nach ersten Erkenntnissen wurden die Passseiten mit dem Lichtbild und den Personalien schlicht ausgetauscht. Der 30-Jährige, der in Österreich gemeldet ist, gab sich zunächst ahnungslos. Wenig später gestand er ein, dass er sich den syrischen Pass über einen Advokaten im Irak besorgt hätte. Die Rosenheimer Bundespolizei zeigte den Syrer wegen Urkundenfälschung und versuchter illegaler Einreise an. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Traunstein hatte er als Sicherheit für das anstehende Strafverfahren 2.100 Euro zu hinterlegen. Anschließend musste er das Land wieder in Richtung Österreich verlassen.

Auch einem anderen syrischen Staatsangehörigen, der in Italien als Flüchtling registriert ist, blieb die Einreise in die Bundesrepublik verwehrt. Wie die Bundespolizei bei der Überprüfung seiner Personalien herausfand, war der Mann Anfang des Monats nach Italien abgeschoben worden, nachdem sein Asylantrag abgelehnt worden war. Gleichzeitig hatte die zuständige Ausländerbehörde in Niederbayern ein Einreisverbot gegen den 45-Jährigen verhängt. Da er mit seiner Busreise in Richtung München offenkundig gegen dieses Verbot verstoßen wollte, wurde er wegen eines illegalen Einreiseversuchs angezeigt. Die Staatsanwaltschaft ordnete an, dass er eine Sicherheitsleistung in Höhe von 600 Euro zu zahlen habe. Nachdem er den Betrag bei der Bundespolizei in Rosenheim entrichtet hatte, wurde er nach Österreich zurückgewiesen.

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Dr. Rainer Scharf
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Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der
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Garmisch-Partenkirchen zugeordnet ist, erstreckt sich auf die
Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen
sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450
Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze
besonders gegen die grenzüberschreitende Kriminalität vor. In einem
etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen
Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von Ausländern
sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt
die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern
und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von
Bahnreisenden und Bahnanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie
über oben genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de
sowie unter www.twitter.com/bpol_by.

Original-Content von: Bundespolizeidirektion München, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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