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Mittwoch, 28. Februar 2024

Consors Finanz Studie – Soft Mobility auf dem Vormarsch: Der Mobilitätsmix ändert sich

Top Neuigkeiten

München (ots) –

– Alternative Verkehrsmittel: Die Hälfte der Deutschen lässt das Auto für Bus, Bahn oder Fahrrad inzwischen stehen.
– Alternativer Mobilitätskonsum: 56 Prozent der Autobesitzer:innen haben ein Fahrrad als zusätzliches Verkehrsmittel, fast zehn Prozent einen E-Roller.
– Alternativen nur in der Stadt? Auf dem Land sind immer noch fast sieben von zehn Deutschen täglich auf das Auto angewiesen.

Um ein Auto zu besitzen und es täglich zu nutzen, müssen Fahrer:innen inzwischen spitz rechnen. Vor allem die stark gestiegenen Spritpreise belasten das Budget. Diese Entwicklung zeigt zugleich: Es braucht offenbar finanziellen Druck, um auch ökologisch etwas zu bewegen. Denn nach den Ergebnissen des Autobarometers 2023 „Cars: Whatever it takes?“ von Consors Finanz BNP Paribas rückt die Soft Mobility, also Mobilitätsformen, die die Umwelt weniger belasten, jetzt stärker ins Visier der Fahrer:innen. Knapp 30 Prozent der deutschen Autobesitzer:innen und 32 Prozent weltweit steigen häufiger als früher auf das Fahrrad um oder gehen zu Fuß, 20 Prozent (24 Prozent weltweit) nehmen öfter Bus und Bahn.

Soft Mobility für den Alltag, das Auto für Reisen

Inzwischen nutzen mehr als vier von zehn Autofahrer:innen weltweit und in Deutschland sogar knapp über die Hälfte regelmäßig öffentliche Verkehrsmittel, Fahrrad oder E-Roller als Alternative für ihre täglichen Fahrten zur Arbeit. Auch für Touren zum Supermarkt oder zu Hobbys lassen 44 Prozent der Befragten (Deutschland und weltweit) ihr Auto inzwischen stehen. Bei Reisen bleibt der Pkw das Transportmittel Nummer eins – allerdings nicht mit riesigem Abstand: 51 Prozent der Deutschen und 39 Prozent weltweit fahren mit dem Auto in den Urlaub, 25 bzw. 33 Prozent (Deutschland/weltweit) nehmen Zug oder Reisebus, 15 bzw. 13 Prozent Flugzeug oder Schiff und 9 bzw. 15 Prozent setzen auf Carsharing.

Fahrrad als neues Statussymbol

Wenn es um Mobilitätsalternativen geht, scheint Autobesitzern neben dem Spareffekt Flexibilität wichtig zu sein. So haben 56 Prozent der Deutschen ein Fahrrad in der Garage stehen, mit dem sie regelmäßig unterwegs sind. In 16 Prozent der Haushalte befindet sich ein Motorrad oder Motorroller und bei neun Prozent ein Scooter. Die Entwicklung spiegelt zugleich einen veränderten Mobilitätskonsum wider: E-Bikes entwickeln sich zu einem neuen Statussymbol – der Absatz hat sich in Deutschland seit 2015 vervierfacht und lag 2022 bei 2,2 Millionen verkauften E-Bikes. Das entspricht einen Marktanteil von 48 Prozent des Gesamtabsatzes an Fahrrädern. Dabei werden laut dem Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) E-Bikes erheblich öfter und über längere Wegstrecken verwendet.

Soft-Mobility-Angebote sind auf dem Land noch immer ausbaufähig

Diese Ergebnisse dürfen allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass es in Sachen Mobilität nach wie vor große Unterschiede zwischen der Stadt- und der Landbevölkerung gibt. Auf dem Land ist das Auto weiterhin das Verkehrsmittel der Wahl. In Bezug auf die täglichen Fahrten zeigt sich das Gefälle am deutlichsten: In Deutschland geben 65 Prozent der Landbewohner an, beinahe ausschließlich den Pkw zu nutzen (weltweit 56 Prozent). Bei den Stadtbewohnern sind es nur 41 Prozent (35 Prozent). Daran ändert auch der Kostendruck wenig – die Ausgaben für das Auto stehen dem wirtschaftlichen Zwang, zur Arbeit zu kommen, gegenüber.

Händler und Hersteller müssen sich als Teil der neuen Verkehrskonzepte etablieren

Die Soft Mobility wird nur in dem Maße zu einer echten Alternative zum Pkw, indem Autofahrer:innen sie als praktische und – etwa über Angebote wie dem 49-Euro-Ticket – auch preisgünstige Mobilitätsform kennenlernen können. Aus Sicht von Bernd Brauer, Head of Mobility bei Consors Finanz, wird sich daher vor allem in den Städten mehr und mehr ein Mobilitätsmix etablieren: „Das Auto wird zu einem Puzzleteil eines ganzheitlichen, sauberen Verkehrskonzepts werden.“ Während die Wagen zu Hause oder im Parkhaus am Rande der City stehen bleiben, übernehmen (Leih-)Zweiräder, Bahn oder E-Busse die letzte Meile. Entsprechend werde sich auch Bedarf insbesondere von Kommunen oder Logistikanbietern ändern: „Die Nachfrage nach E-Bussen jeder Art und Größe und nach Fahrzeugen mit autonomer Steuerung steigt deutlich“, sagt der Branchenexperte. Darauf müssen sich Hersteller und Händler einstellen. „Sie können sich frühzeitig als Partner von Kommunen positionieren und müssen öffentliche Ausschreibungen gut im Blick behalten.“

Weitere Informationen

– Weitere Meldungen (https://www.consorsfinanz.de/presse/pressemitteilungen)
– Vollständige Studie in Englisch (https://cdn0.scrvt.com/948347fad0a6500ad8e86915cd6bf4fd/e0b5f71f0675b42c/eb633c96216b/OBS-2023_210x210_CF-BNPP_72dpi3.pdf)
– Grafiken (https://www.consorsfinanz.de/studien/automobilbarometer/alle-grafiken)

Über die Studie

Die Verbraucherstudie wurde vom 23. Juni bis 8. Juli 2022 durch Harris Interactive in 18 Ländern durchgeführt: Belgien, Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Mexiko, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Spanien, Südafrika, USA und Türkei. Insgesamt wurden über 16.600 Personen im Alter zwischen 18 und 65 Jahren befragt (Online-Befragung über CAWI). Diese Personen wurden aus einer repräsentativen nationalen Stichprobe des jeweiligen Landes ausgewählt.

Über Consors Finanz

Consors Finanz steht für finanzielle Selbstbestimmung in jeder Lebenssituation. Daher setzt das Unternehmen auf Finanzierungs- und Versicherungslösungen, die sich flexibel an die Zahlungsfähigkeit der Kunden anpassen lassen. Ob dynamische Kreditrahmen, individuelle Finanzierungen oder anpassbare Kartenprodukte – mit dem digitalen Banking von Consors Finanz nehmen Kunden ihre Liquidität selbst in die Hand. Dabei setzt das Unternehmen auf innovative Technologien, höchste Sicherheitsstandards und eine verantwortungsvolle Kreditvergabe.

Consors Finanz zählt zu den führenden Anbietern von Konsumentenkrediten in Deutschland und Österreich. Vor allem im Retail-, E-Commerce- und Automotive-Geschäft gehört das Unternehmen zu den anerkannten Finanzierungsspezialisten. Das breite Angebot richtet sich an Partner wie Handelsunternehmen und Makler, zum Beispiel zur Absatzfinanzierung, sowie an Endkunden für die Konsumfinanzierung und Umschuldung. Hinzu kommen ergänzende Versicherungs- und Zusatzprodukte, die Consors Finanz mit Kooperationspartnern anbietet. Consors Finanz ist eine Marke der internationalen BNP Paribas Gruppe.

www.consorsfinanz.de

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BNP Paribas ist die führende Bank der Europäischen Union und ein wichtiger Akteur im internationalen Bankgeschäft. Sie ist mit rund 190.000 Mitarbeitenden in 65 Ländern vertreten, davon nahezu 145.000 in Europa. In Deutschland ist die BNP Paribas Gruppe seit 1947 aktiv und hat sich mit 12 Geschäftseinheiten erfolgreich am Markt positioniert. Privatkunden, Unternehmen und institutionelle Kunden werden von rund 6.000 Mitarbeitenden bundesweit in allen relevanten Wirtschaftsregionen betreut. Das breit aufgestellte Produkt- und Dienstleistungsangebot von BNP Paribas entspricht dem einer innovativen Universalbank.

www.bnpparibas.de

Pressekontakt:
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Dr. Anja Wenk
Deputy CEO B2B & Pressesprecherin
Tel.: +49 (0) 89 5511 3462
E-Mail: presse@consorsfinanz.de
Original-Content von: Consors Finanz, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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