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Sonntag, 21. April 2024

Bundespolizeidirektion München: Sturz ins S-Bahngleis endet glimpflich / 19-Jähriger kann sich vor einfahrender S-Bahn selbständig zur Seite drehen

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München (ots) –

Ein Sturz ins Gleisbett am S-Bahnhaltepunkt Donnersbergerbrücke endete am Ostersonntag (9. April) für einen 19-Jährigen glimpflich. Neben der Schnellbremsung war es vor allem dem Umstand zu verdanken, dass er sich selbständig zu Seite drehen konnte, als ihn die S-Bahn überfuhr und er damit offensichtlich schwerwiegende Verletzungen vermeiden konnte.

Gegen sieben Uhr fiel ein 19-jähriger, in Florida gebürtiger US-Amerikaner am S-Bahnhaltepunkt Donnersbergerbrücke ins Gleisbett. Er stand am Bahnsteig, wartete auf die S-Bahn und fiel torkelnd – ohne Fremdeinwirkung – ins Gleisbett. Zum selben Zeitpunkt fuhr eine S7, aus Wolfratshausen kommend, auf Gleis 4 ein. Der Triebfahrzeugführer erkannte die Gefahr und leitete eine Schnellbremsung ein, kam aber erst über dem Verunfallten zum Stehen. Im Gleisbett konnte sich der 19-Jährige so drehen, dass er von der S-Bahn nicht erfasst, sondern zwischen S-Bahn und Bahnsteig „nur“ eingeklemmt wurde.

Der US-Amerikaner, der sich zwecks Stipendium für drei Monate in Deutschland aufhält und in einem Hotel in Düsseldorf wohnt, war unter der S-Bahn liegend ansprechbar. Rettungskräfte bargen den mit 1,4 Promille Alkoholisierten und brachten ihn, augenscheinlich äußerlich unverletzt, zur Versorgung in eine Münchner Klinik. Dort bestätigten die Ärzte, dass der 19-Jährige keine stationär zu behandelnden Verletzungen erlitten hatte und das Krankenhaus mittags bereits wieder verlassen konnte.

Aufgrund des Vorfalles kam es zu geringen betrieblichen Störungen im S-Bahnverkehr. In der S-Bahn befanden sich 27 Reisende, die ebenso wie der Triebfahrzeugführer unverletzt blieben. Gegen den 19-Jährigen ermittelt die Bundespolizei wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

Das anhängende Symbolbild kann zu redaktionellen Zwecken mit dem Zusatz „Bundespolizei“ im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung verwendet werden.

Rückfragen bitte an:

Wolfgang Hauner
Bundespolizeiinspektion München
Denisstraße 1 – 80335 München
Telefon: 089 515 550 1102
E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die
polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der
Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit
über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Zum
räumlichen Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München
gehören drei der vier größten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben
der Landeshauptstadt und dem Landkreis München die benachbarten
Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding,
Freising, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg.

Sie finden unsere Wache im Münchner Hauptbahnhof unmittelbar neben
Gleis 26. Das Revier befindet sich im Ostbahnhof in München und der
Dienstsitz für die nichtoperativen Bereiche mit dem Ermittlungsdienst
befindet sich in der Denisstraße 1, rund 700m fußläufig vom
Hauptbahnhof entfernt. Zudem gibt es Diensträume in Pasing und
Freising.

Telefonisch sind wir rund um die Uhr unter 089 / 515550 – 1111 zu
erreichen. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

Original-Content von: Bundespolizeidirektion München, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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